Psychotherapeut Dr. Georg Winkler Wien

Psychische Störungen sind Verhaltensmuster oder psychische Symptome, die sich auf mehrere Lebensbereiche auswirken. Diese Störungen verursachen eine Belastung bei den Betroffenen.

Nachfolgend finden Sie eine alphabetische Liste von psychischen Störungen. Klicken Sie auf einen Begriff, um eine Beschreibung anzuzeigen.

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ADHS (Aufmerksamkeitsdefizits-und-Hyperaktivitätssyndrom, Hyperkinetische Störungen (HKS) Zappelphilipp-Syndrom) ist eines der meist verbreiteten psychiatrischen Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen, wobei die Zahlen zur Häufigkeit stark schwanken – nicht zuletzt wegen der international unterschiedlichen Diagnosekriterien. Das Krankheitsbild äußert sich durch Beeinträchtigungen in den Bereichen „Aufmerksamkeit“ und „Impulsivität“ sowie bei zwei der drei Typen ausgeprägte „körperliche Unruhe“ (Hyperaktivität). Experten gehen davon aus, dass im deutschsprachigen Raum vier bis acht Prozent aller Schulkinder unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung leiden. Jungen sind etwa drei- bis fünfmal so oft betroffen wie Mädchen. Verlaufsstudien haben gezeigt, dass bei 40 bis 80 % der diagnostizierten Kinder auch in der Adoleszenz die Störung fortbesteht und mindestens in einem Drittel der Fälle auch noch im Erwachsenenalter ADHS-Symptome bestehen. Unter betroffenen Kindern im Vorschulalter dominieren hyperkinetische Störungen ohne diagnostizierte Aufmerksamkeitsstörung, mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit eines Aufmerksamkeitsdefizits jedoch zu. Unter Erwachsenen ist die Aufmerksamkeitsstörung ohne ausgeprägte Hyperaktivität am häufigsten. 

Neben ADHS existieren alternative Bezeichnungen und Abkürzungen, die teilweise übereinstimmende Krankheitsbilder beschreiben, teilweise spezielle Ausprägungen bezeichnen. Umgangssprachlich verbreitet ist insbesondere die Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder -störung (ADS). Diese wird aber auch von Betroffenen der Aufmerksamkeitsstörung ohne ausgeprägte Hyperaktivität verwendet, wie auch die Abkürzung AD(H)S, die signalisieren soll, dass Hyperaktivität nicht zwingend als Symptom vorhanden sein muss. 

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist nach derzeitigem Stand ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild mit einer erblichen Disposition, die die Ausbildung der Krankheit begünstigt. Für den Verlauf und die individuelle Ausprägung spielen daneben psychosoziale Faktoren (z. B. die Unterrichtsqualität) und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle. Allerdings gibt es, trotz vieler möglicher unterschiedlicher biologischer Ursachen, kein stimmiges und zugleich vollständiges Modell zur Genese von ADHS. Betroffene stehen meist unter erheblichem Druck, und das Versagen in der Schule oder im Beruf sowie die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind häufig. Bei ADHS gibt es keine Standard-Therapie. Die Erkrankung ist in der Regel gut behandelbar. Abhängig vom Schweregrad und Erscheinungsbild wird ein Therapiekonzept erstellt, welches psychotherapeutische, pädagogische und medikamentöse Maßnahmen kombiniert. In Fällen von ADHS sollten sich Betroffene unbedingt an professionelle Hilfe wenden. Hierfür steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien interdisziplinär zur Verfügung. 

Literatur:
Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.
Klaus Dörner, Ursula Plog, Irren ist menschlich, Psychiatrie-Verlag, Bonn 2014. 

Was ist eine Agoraphobie, wie entsteht sie und was sind ihre Folgen? Als Agoraphobie bezeichnet man eine Angst vor bestimmten Plätzen oder Orten, insbesondere vor weiten Plätzen, die aus diesem Grunde möglichst gemieden werden. Situationen, vor denen sich Patienten mit Agoraphobie fürchten, sind vor allem öffentliche Auftritte in Verbindung mit Menschenansammlungen, Autofahren, Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln (besonders U-Bahn und S-Bahn), Fahrstühle, Einkauf in vollen Kaufhäusern oder Supermärkten, Kinoräume oder Theatersäle, aber auch das Alleinsein. Allen diesen Situationen ist gemeinsam, dass die Betroffenen befürchten, einer möglichen Gefahrensituation nicht entkommen oder sich nur unter peinlichen Umständen in Sicherheit bringen können. Sie fühlen sich dem Gefühl einer hoffnungslosen Einengung der Bewegungsfreiheit ausgeliefert, ein Gefühl, das sich bis zur Panik steigern kann. Aus diesem Grund können die Betroffenen starkes Vermeidungsverhalten entwickeln, da in sehr unterschiedlichen Ausmaßen sogar Panikattacken auftreten können. Erfahrungsgemäß tritt die Agoraphobie in mehr als 95 % der Fälle gemeinsam mit einer Panikstörung auf. Selbst in der eigenen Wohnung unter dem Gefühl des Allein- und Verlassenseins kann eine Agoraphobie auftreten. Die Agoraphobie wird in der Psychologie als Platzangst bezeichnet und steht im Gegensatz zur Klaustrophobie, was so viel wie Raumangst bedeutet und sich auf enge Räume (z.B. Aufzug) bezieht. In Fällen von Agoraphobie sollten sich Betroffene und Angehörige unbedingt an professionelle Hilfe wenden. In Wien steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung

Die Aggression ist eine der meistbeachteten Emotionen in der Humanwissenschaft. Aggressivität spielt sich auf der gedanklichen, der sprachlichen und der Handlungsebene ab. Zu den vielfältigen Erscheinungsformen der Aggression gehören sowohl Schadenfreude, Flüche und Verwünschungen, mutwilliges Zerstören als auch kalte Rache und besinnungsloser Jähzorn. Die Aggression (lat. aggredi – angreifen, herangehen), Aggressivität oder Aggressionsstörung kann als naturgegebenes Verhaltensrepertoire des Menschen beschrieben werden. Aggressionsgestörte Menschen können nicht ihre Impulse kontrollieren, sie nehmen die Befindlichkeit ihres Gegenübers schlecht wahr, sie unterstellen dem Gegenüber rasch negative Motive und Feindseligkeit. Eine Aggressionsstörung kann als Kontrollverlust über die eigene Gefühlswelt begriffen werden, die sich sowohl auf das Verhalten als auch auf die soziale Umwelt auswirken kann. Grundlage der aggressiven Verhaltensweisen bildet zunächst die neurobiologische Instinktreaktion. Bei Frauen und Männern nehmen die Aggressionsstörungen unterschiedliche Formen an: Männer benutzen körperliche und Frauen sprachliche „Mittel“, um Beziehungen „anzugreifen“. In Fällen von Aggression sollten sich Betroffene und Angehörige unbedingt an professionelle Hilfe wenden. In Wien steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Was umfasst die Aliennation? Das elterliche Entfremdungssyndrom wurde 1985 zum ersten Mal von dem US-amerikanischen Kinderpsychiater Richard A. Gardner so bezeichnet und beschrieben. Als Aliennation wird in der Psychologie generell eine Abspaltung/Abtrennung bezeichnet. Die bekannteste Form ist das Parental Aliennation Syndrom (PAS), von welchem Kinder betroffen sind, bzw. welches in der Kindheit entsteht. Bei einem Parental Aliennation Syndrom wird ein Kind von einem Elternteil (in der Regel durch Scheidung oder räumliche Trennung) getrennt, und teilt daraufhin einen Elternteil in „gut“ und den anderen in „böse“ ein. Ein PAS kann aber auch durch Manipulation des Kindes von außen sein, gewöhnlich durch die Eltern selbst. Die Behandlung eines Parental Aliennation Syndroms bedarf der Intervention eines erfahrenen Psychotherapeuten, der idealerweise auf alle Parteien Einfluss nehmen kann, vor allem aber dem Kind andere Sichtweisen aufzeigt. Des Weiteren wird der Begriff Aliennation manchmal auch im Zusammenhang mit Trauma-Opfern verwendet. Die traumatisierte Person empfindet sich als abgespalten/getrennt. In Fällen von Aggression sollten sich Betroffene und Angehörige unbedingt an professionelle Hilfe wenden. In Wien steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Als Alkoholabusus wird die Alkoholabhängigkeit (auch genannt: Dipsomanie, Potomanie, Trunksucht, Alkoholsucht, Alkoholismus) bezeichnet. Alkohol Abusus bezeichnet den schädlichen Gebrauch der psychotropen Substanz Ethanol. Alkohol Abusus bezeichnet Alkoholkonsum mit nachweislich schädlicher Wirkung für den Betroffenen oder sein soziales Umfeld, welche sowohl körperlich wie auch psychisch sein können, ohne dass eine Abhängigkeit vorliegt. Diese schädliche Wirkung kann sich auch in negativen Konsequenzen in zwischenmenschlichen Beziehungen infolge von eingeschränkter Urteilsfähigkeit oder problematischem Verhalten ausdrücken. Für die Diagnose eines Alkohol Abusus muss das schädliche Gebrauchsmuster seit mindestens einem Monat bestehen oder über ein Jahr hinweg mehrfach aufgetreten sein. In Fällen von Alkoholmissbrauch sollten sich Betroffene unbedingt an professionelle Hilfe wenden. Hierfür steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Alkoholabhängigkeit (auch Alkoholsucht genannt) wird diagnostiziert, wenn drei oder mehr der folgenden Kriterien innerhalb eines Jahres gleichzeitig zutreffen: 

  1. Starker Wunsch oder eine Art Zwang Alkohol zu konsumieren.
  2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Alkoholkonsums.
  3. Körperliches Entzugssyndrom
  4. Nachweis einer Toleranz
  5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Alkoholkonsums
  6. Anhaltender Alkoholkonsum trotz des Nachweises eindeutig schädlicher Folgen auf körperlicher, psychischer und/oder sozialer Ebene.

Die Alkoholabhängigkeit ist geprägt durch hohe Trinkmengen und weniger beeinflussbar durch gesellschaftliche Vorgaben, und kann als regelmäßiges und übermäßiges periodisches Trinken von Alkohol beschrieben werden, welches zu körperlichen, psychischen und sozialen Schäden führen kann. Alkoholprobleme können dabei generell als Vorstufe einer Alkoholsucht bezeichnet werden. Als Ursachen für eine Alkoholabhängigkeit bzw. Alkoholsucht werden biologische, psychologische und soziale Einflussgrößen diskutiert. Bei chronischen Alkoholikern kann es zu schweren Leberschäden, Magen- und Darmgeschwüren sowie Hirnschädigungen kommen. Bei keiner Behandlung führt die Alkoholabhängigkeit meist zum Tod. Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld von Alkoholproblemen oder sogar von einer Alkoholabhängigkeit betroffen sind, steht Ihnen unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien als kompetenter Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

Die Angst vor Spinnen bzw. die Arachnophobie (auch Spinnenphobie oder Spinnenangst genannt) existiert schon sehr lange und ist daher eine klassische Angststörung. Spinnen rufen mehr Angst und Ekel hervor als andere Tiere, obwohl Spinnen bei uns zu 99,9 Prozent ungefährlich sind. 

Als Ursache der Arachnophobie werden häufig folgende Erklärungen angegeben: Je mehr ein Tier vom menschlichen Erscheinungsbild abweicht, desto stärker, tiefer und häufiger kann sich die Angst verbreiten. Eine andere Ursache dafür ist, dass man Angst vor Spinnen lernt. Wenn Vater oder Mutter des Kindes Angst vor Spinnen haben, kann diese Angst vom Kind übernommen werden. 

Spinnenphobiker vermeiden den Kontakt mit Spinnen. Zum Beispiel meiden sie Filme, Bilder und Orte, an denen sie Spinnen begegnen könnten. Keller- und Dachwohnungen sind tabu. Schweißausbrüche, Druckgefühle in der Brust, Herzrasen, Atemnot oder Schwindel können dabei als körperliche Symptome wahrgenommen werden. Die Behandlung der Arachnophobie erfolgt durch eine gezielte Psychotherapie. Kompetent durchgeführt sind dabei in der Regel gute Therapieerfolge zu erwarten. Sollten Sie Angst vor Spinnen haben, steht Ihnen unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Angst ist ein urmenschliches Gefühl, das lebensrettend sein kann. Diese grundlegende Emotion hilft uns, Gefahren zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie mahnt uns zu Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit. Begründete Furcht verschafft uns die nötigen Energien, um entschlossen zu handeln, Schutzmaßnahmen zu ergreifen oder Herausforderungen anzunehmen und unsere Kräfte zu mobilisieren. Unsere Vorfahren reagierten auf Bedrohungen mit Flucht oder Angriff. Die die Angst begleitenden Körperreaktionen halfen ihnen dabei: Die Muskeln spannen sich an, das Herz schlägt rascher, Stresshormone werden ausgeschüttet. Körper und Geist sind hochkonzentriert und leistungsbereit. Nach überstandener Gefahr klingt die Stressphase wieder ab, Entspannung stellt sich ein. Im modernen Leben sehen wir uns beständig Situationen gegenüber, die Ängste auslösen können: Sorgen um Menschen, die uns lieb sind, um Geld- oder Arbeitsplatzverluste, Krankheiten, spiegelglatte Straßen im Winter, Prüfungen, Gespräche mit Vorgesetzten, Flugreisen, Zahnarzttermine. Manche Situationen werden als Bedrohung erlebt, obwohl von ihnen objektiv keine unmittelbare Gefahr ausgeht, wie der Zahnarztbesuch. Jeder Mensch hat dabei ein unterschiedliches Angstniveau.

Ist Angst eine ganz normale und natürliche Reaktion unseres Körpers? Ein anderes Wort für Angst ist Panik. Zweck von Angst ist es, uns vor Gefahren zu warnen und bestimmte (evtl. gefährliche) Situationen richtig einschätzen zu können. Aber bei vielen Menschen hat die Angst nicht nur die Funktion „in einen Alarmzustand zu versetzen“, sondern sie kann sich als starkes unangemessenes Gefühl entwickeln. Angst entsteht im Gehirn. Gedanken, Phantasien und verzerrte Wahrnehmungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Von starker Angst geprägt verwandeln viele Menschen ihr Leben in ein Gefängnis. Die Ängste können einhergehen mit zum Teil starken körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Schwindel, Zittern, Muskelverspannung. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Die Angsterkrankung fällt in den Bereich der psychischen Störung. Sie ist ein Synonym für die Angststörung (phobische Störung). Bei einer Angsterkrankung bestehen ganz allgemein gesagt unspezifische Ängste oder eine konkrete Furcht (Phobie) vor Objekten oder Personen. Die Gefühle können angemessen oder auch unangemessen sein. Die Angsterkrankung sollte in jedem Fall professionell psychotherapeutisch behandelt werden. Medikamente sind auf Dauer keine Lösung, da die Ursachen nicht behandelt werden. In Fällen von Angsterkrankung sollten sich Betroffene unbedingt an professionelle Hilfe wenden. In Wien steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung. 

Angststörungen und Ängste gehören zum Leben. Doch sie können außer Kontrolle geraten und krankhaft werden. Angststörung ist eine Begriffseinheit und gehört zu den psychischen Störungen. Sehr unterschiedlich können sich die Angststörungen äußern und haben nicht selten einen Deckmantel. Hinter dem Gefühl, ständig überfordert zu sein oder mangelnder Lebensfreude bei gleichzeitiger Neigung zur Depression kann sich eine Angststörung verbergen. Auch Schlafstörungen können ihre Wurzeln in einer Angststörung haben. Darüber können auch Ängste wie Existenzängste, Zukunftsängste, Angst vor Einsamkeit oder Verlustängste in eine Angststörung münden. Alle Angststörungen gehen mit einer physiologischen Erregung einher. Veränderung des Herzschlags mit Erhöhung der Pulsfrequenz, Atmung, Muskelspannung, Schwindelgefühl. Darüber hinaus Zittern, Schütteln und intensive Besorgnis ohne realen Grund sind typische Symptome. Bei der betroffenen Person führt die Tatsache, dass sie nicht weiß, warum es zu einer Angstreaktion kommt, zu zusätzlicher Verstörtheit. Dabei hat sie das Gefühl, ohne verstehbaren Grund die Kontrolle über sich zu verlieren. Angst ohne erkennbare Ursache wird als frei flottierende Angst bezeichnet. 

In der Psychologie unterscheidet man zwischen 5 Hauptkategorien: 

  • a) Phobische Angst-Störung (z. B. Agoraphobie, Klaustrophobie, Soziophobie)
    b) Generalisierte Angststörung
    c) Panikstörung
    d) Angst in Verbindung mit Zwangssyndrom
    e) Angst in Verbindung mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom 

Allen Angstzuständen gemein sind physiologische Erregung und frei flottierende Angst. Die Betroffenen erleben die Angst jedoch auf sehr unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Situationen und entwickeln dabei eine sehr unterschiedliche Symptomatik. 

Die phobische Störung äußert sich in Form einer irrationalen Furcht vor einem bestimmten Objekt, so dass sich daraus der zwanghafte Wunsch nach Vermeidung entwickelt – während normale („gesunde“) Furcht eine emotional adäquate Reaktion auf eine äußere Gefahr ist (z. B. ein Feuerausbruch in der Wohnung oder Angst vor unbeleuchteten Wegen oder Straßen) und ein Hinweis auf Schutz, Vorsicht oder Selbstverteidigung sein kann. Hinter einer Phobie vor Brücken könnte sich die Angst verbergen, dass die Brücke einbrechen könnte, sodass sich daraus ein Vermeidungsverhalten ergibt. Darüber hinaus gibt es die Phobie vor bestimmten Tieren, vor öffentlichen Plätzen oder vor sozialen Gruppen. 

Während bei der phobischen Angst das Vermeidungsverhalten im Vordergrund steht, dominiert sowohl bei der generalisierten Angststörung als auch bei der Panikstörung das Angstsymptom als solches – der Angstzustand. Das wesentliche Merkmal einer generalisierten Angst ist die nicht in Relation zur Herausforderung bzw. Problematik stehende und übertriebene Angst bezüglich eines oder mehrerer Lebensumstände. Angst und Besorgnis sind unverhältnismäßig und übertrieben. 

Die generalisierte Angststörung kann mit folgenden Symptomen einhergehen: Zittern, Ruhelosigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Atemnot und Beklemmungsgefühle, Herzklopfen, erhöhte Pulsfrequenz, Schwitzen, feuchte Hände, Benommenheit und Schwindel, häufiges Wasserlassen, Gefühl der Anspannung, unter anderem Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen.

Darüber hinaus gibt es die gesteigerte Angst in Form der Panikattacken. Dabei handelt es sich um regelrechte Angstanfälle aus heiterem Himmel, ohne dass ein ersichtlicher Grund oder Anlass zu erkennen wäre. Bei rezidivierenden Erscheinungen spricht man von einer Angststörung. Panikattacken treten in Episoden heftig erlebter Angst und eines damit verbundenen tiefen Unbehagens auf. Die Dauer der Episode dauert in der Regel einige Minuten und kann mehrmals in der Woche auftreten. Zu den typischen Symptomen zählen: Herzklopfen, Atemnot, Zittern, Schwitzen, thorakale Schmerzen (Schmerzen in der Brust), Angst davor, zu sterben, Angst davor, verrückt zu werden. 

Resümee:
Angst als auch Furcht sind grundsätzlich gesehen natürliche, normale und sogar notwendige bzw. lebenswichtige Affekte bzw. Reaktionsmuster, die von der Natur angelegt sind und schützende, vermeidende Funktionen ausüben, wenn sie ein gesundes Maß nicht überschreiten. 

Angst in übersteigerter und pathologischer Form wie z. B. in Form einer Angststörung aufgrund einer psychischen Ursache ist grundsätzlich behandlungsbedürftig. Die Behandlung von Angststörungen bedarf einer fachkundigen psychotherapeutischen Betreuung und gehört in den Bereich der Psychotherapie, der Existenzanalyse und der Logotherapie. Sollten Sie unter einer Angststörung leiden oder einige der aufgeführten Symptome bei sich erkennen, setzen Sie sich bitte vertrauensvoll mit der Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien in Verbindung.

Literatur: Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.
Klaus Dörner, Ursula Plog, Irren ist menschlich, Psychiatrie-Verlag, Bonn 2014.
Heinz Golling, Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse, München 2014. 

Magersucht ist eine Essstörung, die besonders Mädchen und junge Frauen im Alter von zwölf bis 25 Jahren betrifft. Männer sind nur zu fünf Prozent betroffen. Das Wort Anorexie ist ein Kunstwort und ist der medizinische Fachbegriff für Appetitlosigkeit. Die Anorexie ist weit verbreitet. Bei der Anorexie kommt es zu einem (spürbaren) Nachlassen des Appetits. Im Laufe der Zeit sinkt das Hungergefühl immer mehr und es kann aufgrund der fehlenden Nahrung zu körperlichen Schäden kommen. Diese Seite richtet sich an Betroffene, um im Großraum Wien kompetente Hilfe zu erhalten. Bei Auftreten einer Anorexie sollten sich Betroffene unbedingt an eine qualifizierte Praxis wenden. Die Anorexie ist abzugrenzen von der Anorexie nervosa, bei der es sich um eine (psychisch bedingte) deutlich gesteigerte Sonderform der Anorexie handelt, welche als Magersucht bezeichnet wird. Als Anlaufstelle in Wien steht hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Welche Komponenten beeinflussen die Arbeitsfähigkeit? Arbeitsfähigkeit beschreibt, inwieweit Arbeitsnehmer in der Lage sind, die Anforderungen am Arbeitsplatz aufgrund ihrer individuellen körperlichen, mentalen, psychischen und sozialen Ressourcen zu bewältigen. Die Arbeitsfähigkeit beschreibt somit das gesunde Zusammenspiel von menschlichen Ressourcen wie Kompetenzen, Fähigkeiten, Eigenschaften und Anforderungen der Aufgabenstellung. 

Die Arbeitsfähigkeit wird von 2 Komponenten beeinflusst bzw. grundlegend bestimmt: 

  • a) Von individuellen Ressourcen: körperliche, mentale, seelische, soziale Ressourcen, körperliche Gesundheit, diverse Kompetenzen, moralische und ethische Werte
    b) Von der Arbeit selbst, als Aufgabenstellung, Anforderung: Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziales Umfeld, Führungskraft 

Warum ist Arbeitsfähigkeit so wichtig? Für den Erwerbstätigen trägt die Arbeitsfähigkeit ganz entscheidend zu seinem Wohlbefinden bei. Dabei ist zunächst der persönliche wirtschaftliche Aspekt zu berücksichtigen, seine materiellen Möglichkeiten, die daraus erwachsen. Ein ganz entscheidender Faktor ist jedoch, dass sich das berufstätige menschliche Wesen ganz wesentlich über seine berufliche Tätigkeit, Leistung am Arbeitsplatz und die daraus wachsende bzw. zu erwartende Anerkennung definiert. Im Betrieb beeinflusst die Arbeitsfähigkeit das Leistungspotential, die Produktivität und das Innovationsvermögen und ist deshalb von höchster Relevanz. Für den gesellschaftlichen und sozialen Bereich bedeutet Arbeitsfähigkeit Erhaltung, Verbesserung und Stabilität der gesellschaftlichen Strukturen. Damit wird die Arbeitsfähigkeit zu einem unverzichtbaren und wertvollen Gut unserer gesamten Lebensbasis. Als interdisziplinäre Anlaufstelle in Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Nicht jeder Arbeitsplatzkonflikt ist gleichbedeutend mit Mobbing. Charakteristische Konfliktfelder am Arbeitsplatz beruhen auf Neid, Konkurrenz, Ausgrenzung und Verlustängsten. Dauerhafte Stresssituationen wie auch Kränkungen sind Nährböden für Arbeitsplatzkonflikte. Eine besondere Arbeitsplatz-Krise stellt das Mobbing dar, das im Zuge unserer gesellschaftlichen Entwicklung stark zugenommen hat. Dabei werden negative kommunikative Handlungen innerhalb eines Gruppengefüges gegen eine Person gerichtet. Im Zuge einer prekären wirtschaftlichen Lage eines Betriebes wachsen parallel oft auch Arbeitsplatzkonflikte. Ein entscheidender Auslöser ist dabei die Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Arbeitsplatzkonflikte können zu Arbeitsunfähigkeit bzw. zu Arbeitsausfällen führen und die Produktivität eines Betriebes empfindlich stören bzw. beeinträchtigen. Bei Krisen am Arbeitsplatz ist es deshalb sinnvoll, einen Mediator und Betriebspsychologen einzuschalten. Arbeitsplatzkonflikte können über den Weg eines konstruktiven, „entzerrenden“ und vermittelnden Gesprächs zwischen den betroffenen Personenkreisen durchaus einer positiven Lösung zugeführt werden. Als interdisziplinäre Anlaufstelle in Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Das Thema ,,Krise” – auch Arbeitsplatzkrise – ist in aller Munde. Jobs, die bisher als sicher galten, wackeln, und die Jugendarbeitslosigkeit wächst. Analysten warnen davor, dass die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt noch gar nicht in voller Härte zu spüren sind. Das Begriffsfeld Arbeitsplatzkrise definiert eine Konfliktsituation am Arbeitsplatz. Wirtschaftliche Unsicherheit, drohender Arbeitsplatzverlust sowie Umsatzeinbrüche und hohe Fluktuation können Angst und Verunsicherung auslösen und die Arbeitssituation bzw. die Arbeitsbedingungen erheblich belasten. Zu den typischen belastenden Faktoren wie Mobbing und Leistungsdruck zählen auch die zwangsläufig notwendige Umorientierung und der Verlust der sich daraus ergebenden sozialen Bindungen. Arbeitsplatzbedingungen können zu erheblichen gesundheitlichen Störungen führen. Die daraus resultierenden körperlichen und seelischen Stress-Symptome können bei dem Betroffenen eine Burn-out-Erkrankung auslösen und eine langfristige Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben. Dabei kommt es zu einer absoluten Grenzsituation, in der die gesundheitlichen Ressourcen nicht mehr ausreichen, um den Belastungen aus eigener Kraft standzuhalten und einer massiven gesundheitlichen Störung zu entgehen. Wenn Sie im Zusammenhang mit dem Thema Arbeitsplatzkrise kompetente Hilfe benötigen, können Sie uns im Rahmen unserer Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien gerne ansprechen.

Das autogene Training ist ein Verfahren zur Selbstentspannung, das seine Wurzeln in der Hypnose hat. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz in den 20-iger Jahren des letzten Jahrhunderts parallel zur Progressiven Muskelrelaxation in den USA entwickelt. Das Ziel besteht zunächst darin, unabhängig von einem Therapeuten, von selbst und ohne äußere Hilfe und Unterstützung einen Entspannungszustand zu erreichen. Der Weg führt über die Autosuggestion, das heißt über die eigene Vorstellungskraft in Verbindung mit aufmerksamer und meditativer Hingabe. Zum Einsatz kommen bestimmte Formelinhalte, Gedanken, die zunächst eine körperliche Entspannung und schließlich aufgrund der seelisch-körperlichen Einheit eine seelische Entspannung bewirken. In Verbindung mit vertrauensvoller Hingabe, Loslassen und Geschehen lassen kann ein Gefühl tiefster Entspannung erreicht werden. Grundlage für die Technik des autogenen Trainings ist die grundsätzliche Entdeckung, dass die meisten Menschen in der Lage sind, einen Zustand tiefer Entspannung allein mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft zu erreichen. So lässt sich beispielsweise bei Personen, die sich intensiv Wärme in ihren Armen vorstellen, tatsächlich eine Zunahme der Oberflächentemperatur messen, die auf eine Zunahme der Durchblutung zurückgeführt werden kann. Während das autogene Training ursprünglich zur Unterstützung der psychotherapeutischen Behandlung entwickelt wurde, wird es heute ebenso von gesunden Personen angewendet, beispielsweise zur Erhöhung der allgemeinen Lebensqualität, zur Besserung sportlicher Leistungen oder des Lernens und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Managementbereich, oder auch als Vorbeugung gegen Burnout. Medizinische Indikationen für das autogene Training sind psychosomatische Erkrankungen wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Störungen, Neigung zu Kopfschmerzen, Migräne, Muskelverspannungen. Es ist ferner hilfreich als Begleittherapie bei Krebserkrankungen und chronischen Schmerzpatienten. Darüber hinaus bedeutet autogenes Training – regelmäßig geübt – Ressourcengewinn und deutliche Stärkung der Resilienz. Damit hat es einen festen und überzeugenden Platz in der Stressprävention. Das autogene Training besteht aus 3 Stufen: 

Die Grundstufe: Ihre Techniken beziehen sich auf das vegetative Nervensystem, die Mittelstufe: Ihre Methoden bezwecken die Beeinflussung des Verhaltens durch formelhafte Vorsatzbildung, die Oberstufe: Ihre Methoden erschließen unbewusste Bereiche des Trainierenden. Die Anwendungsbereiche des autogenen Trainings bestehen für gesunde Menschen vor allem im Sport, in der Managerschulung, in der Vorbeugung gegen Burnout-Syndrom und im Bereich des Lernens. Gesunde Menschen nutzen vor allem die Techniken der Grundstufe und der Mittelstufe. Medizinische Indikationen für das autogene Training sind klassischerweise Neurosen, phobische Störungen und psychosomatische Erkrankungen, zum Beispiel Flug- und Platzangst, Magengeschwüre und Begleittherapien bei Krebserkrankungen. Als Anlaufstelle in Wien steht hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

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Als Beherrschungsprobleme wird die mangelnde Eigenschaft bezeichnet, eigene Emotionen beherrschen zu können. Sie sind weit verbreitet. Gewöhnlich assoziiert man bei dem Gedanken an ein Beherrschungsproblem unkontrollierte Wutausbrüche oder Aggressionen. Beherrschungsprobleme können aber auch sämtliche anderen Charaktereigenschaften umfassen, von Eifersucht über Neid bis zu Kontrollverhalten. Beherrschungsprobleme können ab einer bestimmten Intensität ein großes Problem für den Betroffenen darstellen und/oder sein Umfeld. In schwerwiegenden Fällen ist es daher ratsam professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Anlaufstelle im Zusammenhang mit Beherrschungsproblemen im Raum Wien steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Wenn der Körper oder die Seele erschöpft ist und sich dreht wie im Hamsterrad: Als berufsbezogene Krise bezeichnet man eine persönliche (Lebens-)Krise, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Beruf steht bzw. entsteht. Diese Krise kann durch verschiedenste Faktoren ausgelöst und/oder begünstigt werden (Mobbing, drohende Rationalisierung, Marktveränderungen, Arbeitsklima, …). Die berufsbezogene Krise gibt es auch in wohlhabenden Städten wie in Wien. Zu Beginn äußert sich so eine Krise gewöhnlich noch “leicht”, sie kann aber im Laufe der Zeit (abhängig von den ursächlichen Aspekten) zu einer erheblichen Belastung werden, für den Alltag, das persönliche Umfeld und die eigene Person (berufsbezogene Krise). Als Folge sind deshalb gravierende Einschnitte möglich, bis hin zu ernsthaften psychischen Problemen wie Ängste, Depression, Stress oder Belastungsstörungen.

Weitere Folgen können zudem am Ende der Verlust des Arbeitsplatzes und/oder (in der Folge) finanzielle Einschneidungen sein. Spätestens wenn die berufsbezogene Krise zur persönlichen Belastung wird, ist es ratsam professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Da der persönliche Beruf eine äußerst wichtige (mitunter existenzielle) Angelegenheit darstellt, ist es wichtig sich an kompetente Ansprechpartner zu wenden, die über ausreichende und langjährige Erfahrung verfügen. Optimal sind deshalb Psychotherapeuten, die sowohl humanistische als auch tiefenpsychologische Kenntnisse besitzen (da hier eine Betrachtung der Ursachen meist unumgänglich ist) und zudem Erfahrungen im Bereich Coaching, Berufsberatung und Zusammenarbeit mit Unternehmen besitzen. Wenn Sie bei der berufsbezogenen Krise kompetente Unterstützung brauchen, steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien gerne zur Verfügung. 

Als Enuresis – von griech. en „in“, „hinein“ und ourein „nässen“ – wird unwillkürliches Einnässen nach dem 3. bzw. 4. Lebensjahr bezeichnet, ohne dass eine körperliche Ursache vorliegt. Zu beachten ist, dass Kinder bis zum 8. Lebensjahr gelegentlich einnässen, insbesondere in Krisensituationen, bei schweren Erkrankungen oder in Zeiten erhöhter Belastungen. Der Körper des Menschen ist von Natur aus so geregelt, dass man den „Urin“ unter Kontrolle hat. Bei Erwachsenen sind ca. 1% von der Enuresis bzw. dem Bettnässen betroffen. Wenn man dennoch als Erwachsener die Kontrolle über die Blase verliert, kann dies verschiedene Ursachen haben: Herzschwäche und Herzinsuffizienz, Diabetes und Nervenleiden können dazu führen, dass man als Erwachsener (nachts) einnässt. Ein weiterer Grund kann auch ein zu tiefer Schlaf sein, durch den die Betroffenen bei aufkommendem Harndrang nicht mehr rechtzeitig wach werden. Eine weitere mögliche Ursache kann ein Mangel an antidiuretischem Hormon (ADH) sein. Dieses Hormon ist zuständig für das Drosseln der Harnproduktion während des Schlafens. Einnässen bzw. Bettnässen kann jedoch auch stressbedingte Gründe haben. Betroffene können sich gerne an die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien wenden.

Die Binge-Eating-Störung zählt zu den Essstörungen. Übersetzen kann man den Begriff in etwa mit „Essanfallserkrankung“. Unter der Erkrankung Binge-Eating-Disorder versteht man Heißhungeranfälle bzw. unkontrollierte Essattacken mit hoher Kalorienzufuhr und Verlust des Sättigungsgefühls. Dabei wird alles durcheinander gegessen bzw. „verschlungen“. Das Essverhalten ist hastig und schnell, wobei deutlich mehr gegessen wird als normal, bis hin zu einem unangenehmen Völlegefühl, begleitet von anschließenden Schuld- und Schamgefühlen. Es liegt ein Verlust der bewussten Kontrolle des Essverhaltens vor. Mit Genuss hat die Binge-Eating-Störung nichts zu tun, denn die betroffenen Personen haben während des Essanfalls ein Gefühl von Kontrollverlust. Nach einer Attacke schämen sie sich, oder sind deprimiert – nicht selten mündet dies in weiteren Fressattacken. Ein Teufelskreis, aus dem Esssüchtige nur sehr schwer selbst wieder herausfinden. Das Krankheitsbild war lange umstritten und als therapiebedürftig nicht anerkannt. Mittlerweile ist sich die Wissenschaft aber darin einig, dass Bing-Eating-Disorder zu den behandlungsbedürftigen Störungen zählt. Bing-Eating-Disorder kann durch eine konsequente und langfristige psychotherapeutische Behandlung durchaus erfolgreich behandelt werden. Die Behandlungskonzepte sind denen der Bulimie angepasst. Als Anlaufstelle in Wien steht hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Das Borderline-Syndrom : Immer mehr, meist jüngere Menschen leiden an einer seelischen Störung, die als das Borderline-Syndrom bekannt ist. Andere Bezeichnungen sind BPS oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs. Menschen, die unter einem Borderline –Syndrom leiden, werden auch als Borderliner bezeichnet. Borderline ist eine schwere Persönlichkeitsstörung, die komplexe Aspekte beinhalten kann. Borderline wird nach dem ICD-10 mit der Ziffer F 60.31 erfasst. Die Diagnosestellung bei einer Borderline-Erkrankung kann sehr aufwendig sein. Borderline entsteht mutmaßlich (neben einer theoretisch bestehenden begünstigenden genetischen Disposition) durch eine schwere frühkindliche Störung (Frühstörung). Die Behandlung eines Borderline ist deshalb eine sehr große Herausforderung. Sie sollte nur von Therapeuten mit ausreichender Erfahrung durchgeführt werden. Die Existenzanalyse und Logotherapie sind hierbei besonders indiziert. Als Anlaufstelle in Wien steht hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Ess-Brechsucht (Bulimie) ist eine Essstörung mit wiederholten Essanfällen. Charakteristisch sind hastiges, anfallartiges Verschlingen von großen Mengen kalorienreicher Nahrung und der anschließende Versuch, eine Gewichtszunahme zu verhindern. Dies geschieht meist durch Fasten über mehrere Tage oder durch sofortiges, selbst herbeigeführtes Erbrechen danach. Anfangs wird das Erbrechen mit der Hand ausgelöst, später ist es meist wie ein Reflex. Typischerweise sind diese Patientinnen immer auf Diät. Die Bulimie gehört zusammen mit der Anorexia nervosa (Magersucht), der Binge-Eating-Disorder und der Esssucht zu der Gruppe der Essstörungen. Sie ist gekennzeichnet durch regelmäßige, unkontrollierte Essanfälle, wobei große Mengen Nahrung in kurzer, begrenzter Zeit gegessen werden. Die Nahrungsmenge kann außerdem im Magen ein unangenehmes Völlegefühl und damit verbundene Schmerzen verursachen, sodass das anschließende Erbrechen durchaus erleichternd wirkt. Aufgrund des Wechsels zwischen Hungern und Essen mit anschließendem Erbrechen und Abführen wird die Bulimie auch Ess-Brech-Sucht bezeichnet. Die Essanfälle treten unterschiedlich häufig auf. Zwischen zwei Essanfällen können mehrere Wochen liegen. 

Auslösefaktor für den Heißhunger gelten emotionale Faktoren, psychischer Stress, starke Unzufriedenheit mit sich selbst und massive Verlassenheitsgefühle. Heißhungerattacken werden später auch durch das Energiedefizit ausgelöst, das durch die gegenregulatorischen Maßnahmen wie Erbrechen und starkes Hungern entsteht. Dabei verlieren die Betroffenen zunehmend auch die Kontrolle über sich selbst und über die Nahrungsmengen, die sie zu sich nehmen. Von der Bulimie nervosa sind überwiegend Frauen betroffen. Die Prozentzahl liegt bei 90-95%. Die Prävalenz bei jungen Frauen in der Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter liegt bei 1-3%. Betroffen sind dabei besonders Berufsgruppen, bei denen das Ausüben des Berufes ein niedriges Körpergewicht verlangt bzw. Voraussetzung ist wie z. B. bei Fotomodels, Tänzern oder Skispringern. In der Regel sind Bulimie-Betroffene meist normalgewichtig, wobei man auch Unter- oder Übergewicht beobachtet. Die Bulimie nervosa bedarf einer konsequenten psychotherapeutischen Behandlung in Form der Existenzanalyse und Logotherapie. Als Anlaufstelle steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Das englische Verb „to burn out“ bedeutet übersetzt „ausbrennen“. Der davon abgeleitete Begriff „Burn-Out-Syndrom“ beschreibt einen andauernden Zustand der totalen Erschöpfung, sowohl körperlich als auch emotional. Trotz dieser alarmierenden Zahlen existiert immer noch keine einheitliche Definition eines Burn Out. Die Erkrankung ist keine eigenständige medizinische Diagnose nach dem ICD-10, sondern wird als „Problem der Lebensbewältigung“ gesehen. „Klassisch“ treten beim Burn-Out drei Hauptsymptome auf : emotionale Erschöpfung, Entfremdung (emotionale Distanz) und eine Verringerung der Leistungsfähigkeit. Zudem wird der Verlauf in zwölf Phasen eingeteilt, wobei die ersten Phasen mit relativ sanften Symptomen einhergehen, die sich immer weiter steigern – und eine Abwärtsspirale beginnen lassen (können). In fortgeschrittenen Stadien wird der Burn-Out zur ernsthaften Belastung, in den Endstadien drohen ernsthafte Gefahren, bis hin zur Invalidität. Die Diagnose eines Burn-Out ist sehr wichtig, aber auch eine der großen Herausforderungen in der Medizin. Sie sollte unbedingt von einem Facharzt gestellt werden. Wichtig ist es, einen Burn-Out von einer allgemeinen Erschöpfung, einer Depression oder anderen physischen Ursachen abzugrenzen. Ein Burn-Out hat in der Regel mehrere Ursachen. Generell gesprochen besteht ein Missverhältnis zwischen An- und Entspannung, sowie zwischen Anforderung des Alltags und der tatsächlichen Leistungs- bzw. Regenerationsfähigkeit. Hinzu kommt die individuelle Persönlichkeitsstruktur – nicht jede/r ist für einen Burn-Out anfällig. Die Behandlung eines Burn-Out sollte nur von sehr erfahrenen und kompetenten Fachärzten und Psychotherapeuten durchgeführt werden. Normale Standardtherapien sind für leichte Stadien des Burn-Out teilweise noch ausreichend. Bei schweren Fällen allerdings ist es empfehlenswert, innovative Therapieansätze zu wählen. Liebe Leser, als Betroffene(r) sollten Sie den Weg aus der Anonymität wagen und sich vertrauensvoll an unsere erfahrene Spezialeinrichtung wenden. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien steht Ihnen bei der Bewältigung unterstützend zur Seite.

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Das chronische Erschöpfungs-Syndrom (CFS) ist ein vielgestaltiges Krankheitsbild, das höchst variantenreiche Beschwerdekomplexe umfasst und wissenschaftlich nur schwer zu fassen ist. Im Vordergrund steht eine schwere und lang andauernde Erschöpfung, für die sich keine körperlichen Ursachen finden lassen. Auch Schonung oder Ruhe können das CFS nicht beheben. Weitere Beschwerdebilder umfassen multiple Schmerzen im Bereich von u.a. Kopf, Hals, Rücken, Gelenke, Muskeln und Beeinträchtigungen des Gedächtnisses und des Schlafs. Die Diagnose kann erst gestellt werden, wenn andere medizinische bzw. psychiatrische Ursachen für chronische Erschöpfung ausgeschlossen worden sind. Für CFS gibt es weder wissenschaftlich gesicherte Diagnoseverfahren noch Therapieverfahren. Studien lassen jedoch vermuten, dass sich einige CFS-Betroffene mit der Zeit erholen, die meisten jedoch über mehrere Jahre funktionell eingeschränkt bleiben. Für viele Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom ist eine Psychotherapie ratsam, um die Symptome zu lindern. Zudem ist ein mildes körperliches Training sinnvoll, wobei ein Bewegungsmangel die Beschwerden verstärkt. 2014 belief sich die Zahl der Erkrankten nach Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit auf etwa 300.000 Menschen. Betroffene können sich gerne an die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien wenden.

Von Wahnvorstellungen bzw. Paranoia spricht man dann, wenn eine Person Bedrohungen wahrnimmt, die nicht real vorhanden sind. In der Regel treten Wahnvorstellungen im Rahmen einer Psychose auf. Der Grund hierfür ist ein gestörter Hirnstoffwechsel. Als chronische Paranoia wird eine Verfolgungsangst bzw. ein Verfolgungswahn bezeichnet, der länger als drei Monate anhält. Eine chronische Paranoia sollte fachkundig behandelt werden. Chronisch paranoide Personen laufen eine ernstzunehmende Gefahr weitere psychische Erkrankungen zu entwickeln, da sich die Symptomatik verschärfen kann. Aus diesem Grund sollte die Erkrankung so früh wie möglich psychotherapeutisch behandelt werden. Betroffene können sich gerne an die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien wenden.

Colitis ulcerosa ist – ebenso wie Morbus Crohn – eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Erkrankung des Darms (CED), deren genaue Ursache bis heute nicht geklärt ist. Das Krankheitsbild verläuft wie Morbus Crohn in Schüben. Das heißt, es gibt Phasen, in denen Betroffene unter Beschwerden leiden, und solche, in denen keine Probleme auftreten. Die Erkrankung äußert sich meist zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr zum ersten Mal. Die Colitis ulcerosa wird oft rein körperlich betrachtet. Colitis Ulcerosa ist eine weitverbreitete Krankheit. In den USA und in Europa leidet rund jeder tausendste Mensch unter dieser Erkrankung. Die Ursachen sind noch weitestgehend unerforscht. Experten sind sich jedoch einig, dass Colitis Ulcerosa psychosomatische, also nicht körperliche, Gründe hat, beispielsweise viel Stress und andere psychologische Probleme. Vor den Schüben gibt es manchmal psychische Belastungen, die der Betroffene als solche nicht erkennt oder bagatellisiert. Für manche Patienten ist der Durchfall die einzige Möglichkeit, sich von inneren Spannungen zu befreien. Auch ist das Körperempfinden bei der Colitis ulcerosa oftmals gestört. Die Therapie und Behandlung von Colitis Ulcerosa gehört in die Hände eines erfahrenen Facharztes und Psychotherapeuten. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien steht Ihnen bei der interdisziplinären Bewältigung zur Seite.

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Die Depression wird dem Formenkreis der psychischen Erkrankungen zugeordnet. Dabei sind diverse Symptome für die Depression typisch. Die Hauptsymptom umfassen: 

  1. a) gedrückte Stimmung und Niedergeschlagenheit
    b) Verlust des Interesses und soziale Zurückgezogenheit
    c) Antriebsverlust (und Probleme Entscheidungen zu treffen) 

Bei schweren Depressionen kann eine „Lebensunfähigkeit“ einsetzen – Betroffene können den Alltag kaum noch bewältigen. In dieser Phase treten auch Gefühle von innerer Leere auf und/oder Suizidgedanken. Des Weiteren bestehen diverse zusätzliche Symptome, die einzeln oder kombiniert auftreten können Hierzu zählen Konzentrationsverlust, Schuldgefühle, permanente Unruhe, Schlafprobleme, Appetitlosigkeit und der Verlust jeglicher Lebensperspektive. 

In Ergänzung bestehen auch einige klinische Merkmale. Typisch sind übertriebene Sorgen, Hypochondrie, negatives Denken und/oder Verschlechterung von familiären bzw. partnerschaftlichen Beziehungen. Besonders bei Männern ist zudem oft eine gesteigerte Aggression zu beobachten. 

Nach dem ICD-10 wird die Depression in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Zudem gibt es zahlreiche verschiedene Formen. Die bekanntesten sind die endogene Depression und die reaktive Depression, im Alltag bekannt begegnen einem auch die „Altersdepression“ oder die Winterdepression. Hierfür steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Ursachen & Häufigkeit: Man geht heute davon aus, dass mehrere ursächliche Faktoren zusammen kommen müssen, um eine Depression auszulösen. Eine genetische Disposition ist zwar möglich, aber nicht allein ursächlich. Die Depression ist die häufigste psychische Erkrankung. 

Diagnosestellung: Zur genaueren Diagnosestellung sind zunächst eingehende Patienten-Gespräche erforderlich. In der Praxis ergibt sich als Beispiel oft folgendes Bild: Der Patient sucht seinen Hausarzt auf und klagt über diffuse körperliche Beschwerden in Verbindung mit Erschöpfungssymptomen und Antriebsarmut. Die Beschwerden, die auch nach umfangreicher Diagnostik keine organische Ursache erkennen lassen, halten an. Durch das professionell geführte Patienten-Gespräch wird die Diagnose „Depression“ positiv gestellt und die Psychotherapie eingeleitet. 

Die Therapie der Depression ist sehr komplex. Letztendlich entscheiden Form und Schwere der Depression, welche Therapie nun zunächst eingeleitet werden sollte. Im Vordergrund bzw. Ziel aller Maßnahmen ist es, den Leidensdruck des Betroffenen zu senken, die Stimmung zu verbessern, so dass er seinen Alltag wieder besser bewältigen kann. Von akuten und schweren Formen abgesehen, die zunächst psychiatrisch behandelt werden müssen, gehört die Behandlung von Depressionen in den Bereich der Psychotherapie. 

Liebe Leser, als Betroffene(r) sollten Sie den Weg aus der Anonymität wagen und sich vertrauensvoll an unsere erfahrene Spezialeinrichtung in Wien wenden. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler steht Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Depression interdisziplinär zur Seite.

Literatur:
Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.
Klaus Dörner, Ursula Plog, Irren ist menschlich, Psychiatrie-Verlag, Bonn 2014.
Heinz Golling, Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse, München 2014. 

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Der Verlust einer geliebten Person, einer Trennung, chronische Frustrationen und/ oder dauerhafter bzw. langfristige psychische Stresssituationen können eine Depression auslösen. Man spricht dabei auch von einer „gewöhnlichen Depression“, der viele von uns schon einmal im Leben ausgesetzt waren und die gleichzeitig das Ende eines Kontinuums darstellt. Am anderen Ende finden wir die depressive Störung, die mit Veränderungen der Stimmung, des Denkens, Verlust der Motivation und diverser körperlicher Befindlichkeitsstörungen einhergeht. Die Symptome sind gravierender als die normalen depressiven Symptome bei einer „gewöhnlichen Depression“, sich jedoch qualitativ nicht großartig voneinander unterscheiden. Man hat herausgefunden, dass die psychosozialen und biologischen Korrelate bei der pathologischen Form der Depression und der gewöhnlichen Depression einander sehr ähnlich sind. 

Es gibt vier Kategorien von Symptomen, die wir bei Personen mit depressiven Störungen vorfinden: 

(1) Beeinträchtigung der Stimmung: Verlust der Freude an jeglicher Aktivität, begleitet von Gefühlen der Ängstlichkeit, Scham- und Schuldgefühl.
(2) Veränderung des Denkens: Verlust des Selbstwertgefühls, Gefühl der Inkompetenz, nachlassende positive Lebens-Perspektive, das Leben erscheint hoffnungslos, negative kognitive Verzerrungen.
(3) Beeinträchtigung bzw. Blockierung der Emotion.
(4) Körperliche Symptome: nachlassender Appetit, nachlassende Libido, Schlafstörungen, Zustand der Müdigkeit und Schwäche, reduzierte Belastbarkeit. 

Nach aktuellen Forschungsergebnissen hinsichtlich der Prävalenz von depressiven Störungen erkranken ca. 20 % der Frauen und 10% der Männer irgendwann im Leben an einer Major Depression (typische Depression) mit depressiven Störungen. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bietet kompetente psychologische Unterstützung bei depressiven Störungen. Nutzen Sie unsere Kompetenz und langjährige Erfahrung.

Der Begriff Dissoziation beschreibt in der Psychologie die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten, welche normalerweise assoziiert sind. Hierdurch kann die integrative Funktion des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Wahrnehmung und der Identität beeinträchtigt werden. Die Dissoziation (aus dem Lat. „trennen, lösen, zerfallen) bzw. die sog. dissoziative Störung ist eine spezifische Folge schwerer Traumatisierung. Die Dissoziation beschreibt die Trennung des Stroms des Bewusstseins, die Abspaltung von Gefühlen, der Erinnerung, der Identität, Körperwahrnehmung und/oder von Emotionen. Normalerweise zusammenhängende Informationen, Wahrnehmungen, Gedanken etc. können bei einer dissoziativen Störung nicht (mehr) miteinander in Verbindung gebracht werden. Die Folge sind dissoziative Symptome wie z.B. Erinnerungslücken oder Entfremdungsgefühle, Störungen der Bewegung, der Sinnesempfindung und des Krampfanfalls, dissoziative Depersonalisation und dissoziative Trance: Dabei können die beobachtbaren Symptome denen von neurologischen Erkrankungen ähneln. Eine dissoziative Persönlichkeitsstörung sollte nur von einem sehr erfahrenen Psychotherapeuten behandelt werden. Als Anlaufstelle in Wien steht hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Soziale Kompetenz und Selbstsicherheit sind viel benutzte Begriffe. Kaum ein Stelleninserat kommt heute ohne den Hinweis auf wünschenswerte soziale Kompetenzen aus. Durchsetzungsfähigkeit bedeutet, dass jemand fähig bzw. in der Lage ist, sich durchzusetzen. Besonders Führungskräfte sollten die eigenen Ideen, Ziele und Vorstellungen im Kollegenkreis durchsetzen können. Besonders im Konflikt ist die Fähigkeit gefragt, bloß nicht zurückzustecken, keine Schwäche zu zeigen und die eigene Position deutlich und entschieden zu vertreten. Durchsetzungsvermögen, das heißt für viele Menschen frei von Selbstzweifeln zu sein und über ein unerschütterliches Selbstvertrauen zu verfügen. Es bedeutet aber auch, nicht nur Forderungen zu stellen, sondern wo immer nötig Kompromissbereitschaft zu zeigen. Kompromisse sind nicht ehrenrührig, wenn sie einer gemeinsamen Sache dienen. Gerade Frauen gelten oft als konfliktscheu; ihnen wird keine eigene überzeugende Meinung zugetraut. In der Bewertung wird dies häufig als mangelndes Durchsetzungsvermögen registriert. Durchsetzungsvermögen ist letztlich eine Eigenschaft, welche in kleinen Schritten erlernbar ist. Auf dem persönlichen Karriereweg nach oben sollten jeweils überschaubare Ziele für bestimmte Zeiträume angestrebt und konsequent verfolgt werden. Um sich seiner persönlichen Schwächen und Stärken bewusst zu werden, wenn es um das Durchsetzungsvermögen geht, ist es gelegentlich sinnvoll, dies im Rahmen eines sinnzentriert-therapeutischen Gesprächs oder Coachings zu evaluieren. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Warum entsteht Eifersucht? Immer wieder wird behauptet, dass man an dem Grad der Eifersucht den Grad der Liebe festmachen kann: Wer richtig liebt, will den Partner für sich allein und ist letztendlich sehr eifersüchtig. Doch dies ist ein gefährlicher Trugschluss, denn es drückt eher den Grad der Besitzorientierung und der Verlustangst aus, die auf ein schwach ausgebildetes Selbstbewusstsein hindeuten. Eine „gesunde“ Liebe kann nur entstehen, wenn man sich gegenseitig einen gewissen Grad an Autonomie zugesteht. Liebe ist kein statischer Zustand, der konserviert werden kann. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Männer und Frauen geben unterschiedliche Gründe für ihre Eifersucht in einer Partnerschaft an: „Männer rasten aus, wenn ihre Frau sie sexuell betrügt, Frauen quält die Eifersucht, wenn ihr Partner sich emotional zu einer anderen Frau hingezogen fühlt“ (Roming, 1997, S. 24). Männer stehen hinsichtlich ihrer Sexualität unter Leistungsdruck, und die sexuelle Untreue der Frau signalisiert ihnen, dass sie nicht genügend „geleistet“ haben. Frauen hingegen beurteilen emotionale Untreue des Partners als eigenes Versagen in der Beziehung. Dieser Geschlechterunterschied ist möglicherweise auf ein evolutionäres Erbe zurückzuführen: Männer können sich in Bezug auf eine bestehende Vaterschaft nie ganz sicher sein, ob das Kind auch wirklich von ihnen ist, wohingegen die Frauen diese Angst nicht haben; aber dafür stärker reagieren, wenn sie die Angst haben müssen, ihr Kind ohne den Partner aufziehen zu müssen.

Strategien gegen Eifersucht: Hier einige Verhaltensmaßregeln, die für pathologisch Eifersüchtige gedacht sind, aber als ebenso hilfreich vom „normal“ Eifersüchtigen angewandt werden können:

(1) Es ist wichtig, sich nicht aus Angst vor dem Verlassen werden völlig an die Bedürfnisse des Partners anzupassen.
(2) Den Partner durch Kontrollmaßnahmen an tatsächlicher oder vermuteter Untreue hindern zu wollen ist höchstens dazu geeignet, sich selber zu quälen oder sich der Lächerlichkeit preis zugeben.
(3) Es ist nicht sehr hilfreich, das eigene Selbstwertgefühl durch viele oberflächliche Sozialkontakte zu steigern und eventuell den Partner damit eifersüchtig machen zu wollen.
(4) Versuchen Sie nie den Respekt ihrem Partner gegenüber zu verlieren, auch wenn Angst und Wut sehr groß sind.
(5) Versuchen Sie, die Liebeszeichen des Partners nicht zu übersehen.
(6) Machen Sie sich ihre Bedürfnisse und Ansprüche an die Beziehung klar und formulieren Sie diese eindeutig. 

Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

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Wenn die Liebe zur Last wird?! Eine Ehekrise beschreibt einen Zustand des Verlusts der Stabilität einer Ehe. Eine Ehekrise kann emotional sehr schmerzhaft, extrem belastend und anstrengend sein. Die nervliche Belastungsgrenze wird dabei in vielen Fällen überschritten. Weitere typische Merkmale der Ehekrise sind Vertrauensverlust, Verlustängste, Gefühle von Einsamkeit, Wut, Aggression und Stimmungsschwankungen. Wenn der mit der Ehekrise verbundene Druck zu stark wird, ist es sehr ratsam, sich von außen professionelle Hilfe zu holen. Ehekrisen und partnerschaftliche Krisen unterliegen meistens einem bekannten Verlauf (Krisenmodell). Psychologisch ausgebildete Therapeuten sind dabei in der Lage eine individuelle Unterstützung zu bieten, welche den verlorengegangen Halt zumindest teilweise wieder herstellen kann, und durch externe Impulse neue Betrachtungen mit einbringt. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Tief in uns allen schlummert ein enormes Potenzial und wartet darauf, entdeckt zu werden. Die psychologische Einzelberatung befasst sich – im Gegensatz zu psychotherapeutischen Einzel-Sitzung – nicht mit der Heilung von psychischen Störungen, sondern mit der Hilfestellung bei ganz konkreten und aktuellen Lebensproblemen und Konflikten. Sie wird auch als Einzel-Coaching bezeichnet. Themen betreffen arbeitsplatzbezogene Konflikte, familiäre-, partnerschaftsbezogene- und soziale Lebensprobleme. Die psychologische Einzelberatung unterstützt Entscheidungssituationen und das Meistern von schwierigen akuten Lebensumständen. Sie ist im Gegensatz zur Psychotherapie lösungsorientiert und dient nicht der Aufarbeitung und Aufdeckung vergangenheitsbezogener Umstände und Erfahrungen. Ziel ist die proaktive Verbesserung und Bewältigung des Alltags- und Berufslebens. Die Einzelberatung trägt maßgeblich zum seelischen und sozialen Wohlbefinden bei. Hierfür steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien als Ihr Ansprechpartner zur Verfügung.

Ist ein emotionaler Missbrauch ein systematisch dauerhaft angelegter Prozess von Tätern? Ein emotionaler Missbrauch ist eine sehr häufige aber dennoch durchaus weniger bekannte Form eines Missbrauchs. Andere Bezeichnungen sind psychische Gewalt oder emotionale Misshandlung. Sofern der emotionale Missbrauch bei Kindern oder Jugendlichen vorkommt liegt eine besondere Form der (strafbaren) Kindesmisshandlung vor. Im Unterschied zu den bekannteren Missbrauchsformen, dem sexuellen oder dem körperlichen Missbrauch, findet ein emotionaler Missbrauch „nur“ auf der rein persönlichen, zwischenmenschlichen Gefühlsebene statt. Aus diesem Grund ist der emotionale Missbrauch wesentlich schwerer zu erfassen und zu finden. Bei einem emotionalen Missbrauch benutzt der Täter sein Opfer gegen dessen Willen über eine psychische Ebene. Mögliche Formen des emotionalen Missbrauchs sind zum Beispiel: – Einschüchterung durch Aggression – Mobbing – Entzug von Aufmerksamkeit und/oder Liebe – psychische Manipulation – Verhöre mit Androhung von empfindlichen Konsequenzen – Benutzung des anderen als „Ablassventil“ – Strafandrohungen – bewusstes Belügen – Verweigerung der Kommunikation – emotionale Erpressung. Der emotionale Missbrauch ist sehr weit verbreitet. Er ist häufig zu finden im Verhältnis von Eltern zu Kindern, am Arbeitsplatz, in Beziehungen, innerhalb der Familie oder auch im Freundeskreis. Einige Täter entwickeln dabei ihre Verhaltensweisen derart intelligent weiter, dass sie am Ende ganz genau wissen, wie sie ihr Umfeld manipulieren können bzw. die missbrauchende Art zum festen Charakterbestandteil geworden ist. Eines des bekanntesten Beispiele ist ein Täter, der immer, wenn er seinen Willen durchsetzen will und auf Widerstand stößt, einfach anfängt zu brüllen bis das Gegenüber (das Opfer) nachgibt. Auf der anderen Seite rutschen Opfer dabei oftmals in passive Rollen und verlieren die Fähigkeit sich gegen den Täter zu wehren. So entstehen mitunter sehr schwierige Täter-Opfer-Beziehungen. 

Emotionaler Missbrauch ist im Übrigen in sehr schweren Formen strafbar. Er kann unter bestimmten Umständen den Tatbestand der Nötigung erfüllen oder bei Kindern und Jugendlichen eine Misshandlung von Schutzbefohlenen darstellen. Unter bestimmten Umständen stehen Opfern sogar Schadensersatzforderungen und/oder Schmerzensgeld zu. Ein emotionaler Missbrauch kann für ein Opfer schwerwiegende Folgen haben, die deutlich größer sein können, als zum Beispiel bei einer rein körperlichen Misshandlung. Bei Kindern und Jugendlichen kann dieser zu schweren Entwicklungsstörungen führen. Auch ein psychisches Trauma kann die Folge eines emotionalen Missbrauchs sein. Wer einem emotionalen Missbrauch ausgesetzt ist oder einem emotionalen Missbrauch zum Opfer gefallen ist, sollte dringend sehr kompetente professionelle Unterstützung annehmen. Die gilt auch, wenn allein der Verdacht besteht. Die moderne Psychologie bietet diesbezüglich heute sehr gute Therapie- und Interventionsansätze an. Im Großraum Wien steht Opfern eines emotionalen Missbrauchs die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler als ein führender Ansprechpartner zur Verfügung.

Wozu Entspannungsmethoden? Entspannung ist bei Stress elementar, denn Sie haben in Ihrem Leben nur eine begrenzte Menge an Energie zur Verfügung. Dies betrifft Ihre Reserven innerhalb eines Tages, ebenso wie ihre gesamte Lebensenergie. Entspannungsmethoden sind übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. Sie werden auch in Wien angeboten. Ziel dieser Methoden ist die Entspannungsreaktion, die sich auf neuronaler Ebene in einer Aktivierung des Parasympathikus und in einer Schwächung des Sympathikus äußert. Folgende Entspannungsmethoden gibt es: Autogenes Training, Hypnose, Progressive Muskelentspannung sowie Yoga Nidra und Achtsamkeitstraining/Body Scan… 

Yoga Nidra bedeutet bewusster Schlaf und ist ein Zustand, in dem alle Ebenen unseres Bewusstseins einbezogen sind. Yoga Nidra ist geprägt von einem systematischen Ablauf, welcher die Teilnehmer von der äußeren Ebene der Wahrnehmung systematisch in tiefere Ebenen des Seins und von dort wieder zurück in unser Wachbewusstsein führt. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Wahrnehmung des Körpers gerichtet, indem durch schnelles Rotieren der Wahrnehmung der Geist auf den Körper fokussiert wird. Dadurch können die Gedanken nicht mehr so ohne weiteres abschweifen und eigene Wege gehen. Ziel ist es, Körper und Geist wieder zu einer Einheit zusammenfinden zu lassen. Auch das Achtsamkeitstraining/Body Scan ist im Zusammenhang mit dem Thema Entspannungsmethoden zu erwähnen. Worauf richten Sie täglich Ihre Aufmerksamkeit? Auf Ihre Bedürfnisse oder die der anderen, auf Ihre Arbeit oder viel zu viel nur auf Ihre Umwelt? Der Body-Scan ist eine Achtsamkeitsübung für den Körper. Bei dieser Übung nehmen Sie verschiedene Punkte und Regionen Ihres Körpers bewusst wahr. Sie tasten ihn quasi sensorisch ab und können so An- und Verspannungen erspüren und nach und nach im Sinne einer Entspannungsmethode auflösen. Die eigentliche Entspannung erfolgt dadurch quasi nebenbei. Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist diese Methode vielfach nachgewiesen. 

In romantischen Beziehungen sind hauptsächlich drei Kräfte wirksam: Die Liebe, die Erotik und die Sexualität. Alle drei können ungeheure Kräfte im Menschen mobilisieren. Die Kraft der Erotik besitzt eine große Antriebsenergie. Ihre eigentliche Aufgabe ist es, eine Verbindung zwischen der Sexualität und der Liebe zu schaffen. Versteht der Mensch in einer erotischen Beziehung nicht lieben zu lernen, stirbt die Erotik früher oder später. Doch auch in einer Liebesbeziehung – hauptsächlich die von Dauer – ist es häufig so, dass die Erotik nach einer Weile, durch die Macht der Gewohnheit, verschwindet. Sich zu verlieben, ist ein Höhepunkt des menschlichen Lebens und kann Wegbereiter einer dauerhaften und befriedigenden Zweierbeziehung sein. Doch es kostet Anstrengung, nach der ersten Phase der Verliebtheit die Erotik in der Beziehung, trotz Alltagstrott und nicht ausbleibenden Enttäuschungen, aufrechtzuerhalten.

Die Erotik kommt und geht und kann auch völlig unerwartet „zuschlagen“, auch wenn man diese Erfahrung nicht machen will. Doch die Erotik kann nur dann eine Verbindung zur Liebe herstellen, wenn man dazu bereit ist. Liebe ist ein andauernder Zustand, der aber nur bestehen kann, wenn man bereit ist, durch eigene Entwicklung und Auseinandersetzung und Entwicklung mit dem Partner die Grundlage dafür zu schaffen. Liebe ist kein statischer Zustand, sondern Bestandteil eines Entwicklungsprozesses einer Beziehung zwischen zwei Menschen.

Erotik und Beziehungen
Die drei Kräfte „Liebe, Sex und Erotik“ treten manchmal völlig getrennt voneinander auf. Hin und wieder vermengen sie sich auch. Doch in der idealen Form einer Beziehung sind alle drei harmonisch miteinander vereint. Je isolierter die drei Kräfte sind, desto ungesunder ist dies für die Persönlichkeit. Doch häufig ist es, vor allem in Beziehungen von langer Dauer so, dass eine bestimmte Form von Liebe vorhanden ist, auch Sexualität, aber keine Erotik mehr. Es existiert eine bestimmte Menge an Zuneigung, Gemeinsamkeit, Zärtlichkeit, gegenseitigem Respekt und Sexualität zwischen den Partnern. Letztlich wird dann jedoch, wenn die Erotik fehlt, auf Dauer die Sexualität darunter leiden. Der Funke der Erotik scheint in einer Beziehung immer dann zu erlöschen, wenn sich Gewöhnung und das Gefühl des gegenseitigen Kennens einstellen. Wie ist es also möglich, den erotischen Funken in der Beziehung aufrechtzuerhalten?
Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Idealer Zustand einer Partnerschaft
In einer idealen Partnerschaft müssen alle drei Kräfte vorhanden sein. Die Liebe als Grundlage einer Partnerschaft oder Ehe (andere Fälle werden hier vernachlässigt) und der Sexualtrieb, der fast immer vorhanden ist, auch wenn er häufig geringer wird, wenn die Erotik nachlässt. Das Hauptelement der erotischen Kraft ist die Neugier und Suche nach dem Kennenlernen des anderen Menschen. Die erotische Anziehung verstärkt die Neugier, andere Menschen kennen zu lernen. Solange es noch etwas Neues an dem anderen Menschen zu entdecken gibt und solange man selber bereit ist, noch etwas von sich preiszugeben, solange wird auch die Erotik erhalten bleiben.

Der Irrglaube liegt darin, dass viele Menschen in einer Beziehung denken, es gäbe eine Grenze des Kennens der anderen Person, einen Punkt, an dem man alles über die andere Person weiß und an dem man alles von sich preisgegeben hat. Ist der Punkt des Kennenlernens erreicht, der häufig sogar recht oberflächlich ist, gewinnen viele den Eindruck, es sei der äußerste zu erreichende Punkt und lassen alles weitere Suchen sein. Doch ist der Wille, sich ständig mit dem Partner auseinanderzusetzen, ihn weiter zu erforschen und sich selber zu offenbaren, die Voraussetzung dafür, dass aus erotischer Anziehung Liebe werden kann und dass diese erotische Anziehung bestehen bleibt. Es ist wichtig sich klarzumachen, dass man nie an den Punkt gelangt, an dem man den anderen vollkommen kennt und an dem man alles von sich offenbart hat, denn der Mensch entwickelt sich ständig und mit ihm entwickelt sich die Beziehung. Der Mensch ist lebendig und nichts, was lebendig ist, bleibt statisch. Der Mensch entwickelt sich fortwährend und ein Leben lang, und mit dieser Entwicklung muss die Beziehung Schritt halten, um selber lebendig zu bleiben. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit einem Partner, die Überwindung von Konflikten und Krisen, auch eine Herausforderung für die eigene Entwicklung und die Entwicklung der Beziehung. Es ist dabei wichtig, sich klarzumachen, dass es nie ein Zurück zu einem früheren Zustand gibt (z.B. der Zustand des Rausches der ersten Verliebtheit), sondern dass der Mensch und die Beziehung in einem dauernden Wechsel und in Bewegung sind und dass jede Phase der Beziehung eine neue Phase des gegenseitigen Kennenlernens darstellt. Konflikte in einer Beziehung auszutragen und zu überwinden spielt bei diesem Prozess des Kennenlernens eine entscheidende Rolle.

„Enttäuschungen im Laufe der Ehe sind unvermeidbar, darüber dürfte wenig Zweifel bestehen. Die zeitgenössischen psychologischen Theorien sind zu dem Schluss gekommen, dass sich das menschliche Wesen quasi solange entwickelt, bis es am Rande des Grabes steht (…). Diese Theorien wären gut beraten, die Enttäuschung in der Ehe in die Liste der Entwicklungsphasen des Erwachsenen mit aufzunehmen. Man könnte argumentieren, dass eine reife Liebe (…) erst dann entstehen kann, wenn beide Partner ihren ursprünglichen Idealismus verloren und die erste Enttäuschung hinter sich haben“ (Miller, 1996, S. 184-185).

Die Beziehung ist ein Abenteuer, bei dem man ständig neue Einblicke in den anderen erlangen und sich selber offenbaren sollte. Je mehr das geschieht, desto glücklicher, fester und stabiler ist die Beziehung. In der Praxis ist es meistens so, dass man einen gewissen Grad an Vertrautheit und Gewohnheit erreicht und dann denkt, man kennt einander. Doch ist es nur der eine oder andere Aspekt, den man kennt. Es ist natürlich auch bequemer, sich bei einem gewissen Grad an Vertrautheit mit der Beziehung, so wie sie ist, zufrieden zu geben, denn die ständige Auseinandersetzung mit der anderen Person, die nicht ohne Konflikte möglich ist, setzt ein gewisses Maß an innerer Aktivität, Wachsamkeit und Aufmerksamkeit für den Partner voraus. Der Mensch neigt häufig zu innerer Trägheit, einem Zustand des inneren Ausruhens, in der Illusion, den anderen völlig zu kennen. Das ist die Falle und die Ursache für ein unerfülltes Verlangen, hervorgerufen durch den Niedergang der Erotik. Die Beziehung kann zwar angenehme Aspekte haben, wird aber statisch und verliert ihre Lebendigkeit. In der Gewohnheit liegt die große Verführung zur Trägheit, in der keiner der beiden Partner auch nur versuchen muss, an der Beziehung zu arbeiten und aufmerksam zu sein. Schließlich entsteht so Unzufriedenheit. Die erotische Anziehung ist verloren gegangen. Entweder wird einer der Partner oder beide untreu oder suchen sich einen neuen Partner. Oder sie richten sich zusammen in einer Beziehung der Gewöhnung ein und leiden an einem mehr oder weniger unbewussten bohrenden Verlangen. Die Beziehung bietet kein Abenteuer mehr, dafür aber Sicherheit. Nur wenn man alle sein Masken fallen lässt, wird man die Beziehung lebendig erhalten können. Doch vielen Menschen ist das wegen tiefsitzender Ängste, die aus frühen enttäuschenden Erfahrungen herrühren, nicht möglich. In Beziehungen sind vor allen Dingen zwei Ängste wirksam: die Angst vor Vereinnahmung und die Angst vor dem Verlassen werden. Die Wahl eines Partners, der nicht bereit ist, sich zu öffnen, rührt dabei häufig aus der eigenen unbewussten Furcht, es selber zu tun. Man zieht Menschen und Situationen an, die die eigenen unbewussten Wünsche und Ängste bestätigen. 

In einer lebendigen, gesunden und flexiblen Beziehung dagegen, muss es immer Wechsel, Auseinandersetzung und Veränderung geben. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist ein sehr vielfältiges Krankheitsbild. Dabei lässt sich für eine lang andauernde Erschöpfung keine körperliche Ursache finden. „Nervöse Erschöpfung“, „psychovegetative Dystonie“ sind häufig gebrauchte Beschreibungen in der Allgemeinmedizin. Darunter fallen aber auch das Burn-Out-Syndrom oder andere unspezifische Erschöpfungszustände, die als Unwohlsein und Ermüdung klassifiziert werden. Ermüdung des menschlichen Organismus ist ein natürliches Phänomen, Folge seiner Belastungsgrenzen. Überlastung und Erschöpfung können ebenfalls als zum menschlichen Leben gehörige Phänomene bei Extrembelastungen, z.B. in Form von Wettkämpfen, sportlichen oder anderen körperlichen Höchstleistungen, Bewältigungsversuchen von Natur- oder durch Menschen erzeugten Katastrophen o.ä. gesehen werden. Seit der industriellen Revolution sind jedoch Erschöpfungszustände als Folgen veränderter Arbeitsformen und veränderter Arbeitsbedingungen von zunehmender medizinischer Bedeutung. Symptome der Überlastung und Erschöpfungssyndrome sind als Folge neuer Formen psychischer Belastung entstanden, z. B. infolge vermehrter Anforderung an Konzentrationsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Geschicklichkeit. Leistungshemmende psychische Faktoren sind Frustrationserlebnisse, Sorgen und Beeinträchtigungsgefühle, Bequemlichkeit und Passivität. Sowohl ungesteuerte/ungebremste leistungsfördernde wie leistungshemmende psychische Faktoren können zu einer vorzeitigen Ermüdung und/oder Erschöpfung führen. Der hohe Leidensdruck führt die Patienten oftmals nach langen Umwegen in die psychotherapeutische Praxis. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Ist die Essbrechsucht ein typisches Kompensationsverhalten? Die Ess-Brechsucht ist gekennzeichnet durch regelmäßige, unkontrollierte Essanfälle, wobei große Mengen Nahrung in kurzer, begrenzter Zeit gegessen werden. Anschließende Kompensationsverhalten sind Erbrechen, Abführmittelmissbrauch, Fasten u.a. Betroffene, Interessenten und Patienten können sich bei Fragen zum Thema Ess-Brechsucht oder bei Behandlungsbedarf jederzeit an die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien wenden.

Ist eine Essstörung eine psychische Verhaltensstörung, bei welcher die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ im Blickfeld steht? Ess-Störungen sind der Versuch, mit Essen bzw. Nicht-Essen Schwierigkeiten zu bewältigen, die auf andere Art und Weise nicht gelöst werden können. Essstörungen haben fast immer psychische Hintergründe aber wirken sich körperlich aus. Sie sind einer Suchterkrankung sehr ähnlich. Daher werden sie als psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter bezeichnet. Man unterscheidet drei Arten von „Essstörungen“, Anorexia Nervosa (Magersucht), Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht) und andere so genannte atypische Essstörungen. Adipositas (Fettsucht) fällt nicht darunter. Gleichwohl ist auch Adipositas nicht selten durch psychische Probleme verursacht. Den Betroffenen der drei Krankheitsgruppen ist gemeinsam, dass ihnen aus der existenzsichernden Funktion des Essens ein psychosomatisches Problem erwachsen ist. Essstörungen führen oftmals zu schwerwiegenden körperlichen, psychologischen und sozialen Problemen. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

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Mit dem Begriff familiäre Belastung werden Probleme innerhalb der Familie beschrieben, die aufgrund eines erhöhten Versorgungsaufwand (z. B. der Erkrankung oder Behinderung eines Kindes, Arbeitslosigkeit der Eltern, Beziehungs-oder Psychische Probleme der Eltern) entstehen. Eine familiäre Belastung kann die normale und gesunde Entwicklung eines Kindes stören und bei dauerhaftem Bestehen das spätere Risiko für psychische Störungen erhöhen. Bei häufigen innerfamiliären Konflikten, wie Streit und Gewalt, falschen Ansprüchen der Eltern oder überkompensierte Konflikte eines Elternteiles, erlebt das Kind Sorgen um die Zukunft der Familie. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Die familiäre Krise beschreibt einen Zustand beziehungsweise eine akute Situation, an der das familiäre Gleichgewicht droht zusammenzubrechen. Eine familiäre Krise wird meistens durch eines oder eine Kette von mehreren Ereignissen ausgelöst. Je nach Intensität kann eine familiäre Krise für sämtliche Familienmitglieder sehr belastend sein, aber auch für das familiäre Umfeld. Dabei gibt es veränderbare und nicht veränderbare Umstände der Familiensituation. Entsprechend den Gegebenheiten sollte dann gehandelt werden. 

Bei einer familiären Krise kann eine professionelle und kompetente Unterstützung von außen eine sehr große Hilfe sein. Diese sollte von einem ausgebildeten Psychotherapeuten oder Psychologen kommen. Dabei sind je nach Zielsetzung und Ausmaß der familiären Krise unterschiedliche Ansätze möglich. Die wichtigsten sind: Familienberatung oder Einzelberatung sowie Familientherapie und Mediation. Im Großraum Wien bietet die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler langjährige Erfahrungen im Zusammenhang mit der Bewältigung familiärer Krisen an. Sollten Sie, Ihre Familie oder Ihr Umfeld von einer familiären Krise betroffen sein, können Sie sich gerne an uns wenden.

Innerhalb unserer Familie verbringen wir sehr viel Zeit unseres Lebens. Der Begriff familiäre Prägung beschreibt den (bleibenden) Einfluss der Familie auf die Persönlichkeit eines Betroffenen. Fast alle Menschen wachsen innerhalb einer Familie auf. Die besonderen Umstände einer Familie haben dabei eine die Persönlichkeit des Heranwachsenden prägende Wirkung. Die familiäre Prägung ist am stärksten in der frühkindlichen Phase und nimmt dann kontinuierlich in Bezug auf ihr Intensität im Laufe der Jahre ab. Erwachsene Personen werden nur noch minimal durch ihre Familie geprägt, eine familiäre Prägung im Erwachsenenalter erfolgt nur noch durch ganz extrem gravierende Ereignisse. 

Im Bereich der Psychotherapie ist die familiäre Prägung ein sehr wichtiger Aspekt, der speziell im Zusammenhang mit dem Verständnis für einen Betroffenen unerlässliche Bedeutung hat. Die familiäre Prägung spielt zudem bei allen Therapiemethoden eine entscheidende Rolle. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Als familiäre Spannung werden (emotionale) Spannungsfelder innerhalb einer Familie bezeichnet. Eine familiäre Spannung kann sehr viele verschiedene Ursachen haben, deren Aufzählung ein ganzes Buch füllen könnte. Eine familiäre Spannung kann die Vorstufe einer familiären Krise sein. Insofern ist es sinnvoll familiären Spannungen mitunter bereits frühzeitig Beachtung zu schenken, um einer späteren Eskalation vorzubeugen. Im Bereich der Psychosomatik können lange anhaltende familiäre Spannungen eine Ursache für eine später manifest werdende körperliche Erkrankung bilden. Auch aus diesem Grund sollte eine familiäre Spannung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Was ist die Intention einer Familienberatung? Eine Familienberatung ist eine professionelle Beratung für eine ganze Familie oder einzelne Familienmitglieder und wird österreichweit angeboten. Im Großraum Wien gibt es spezielle Familienberatungsstellen von institutionellen Trägern. Durch das Kinder- und Jugendhilfegesetzes müssen per Gesetz sogenannte Erziehungsberatungsstellen zur Verfügung stehen. Außerdem bieten Stellen für Ehe- und Lebensberatung oft auch eine Familienberatung an. Gewöhnlich erfolgt die Familienberatung aber durch Psychologen und/oder Psychotherapeuten, auch aus dem Grund, da durch diese eine höhere Effektivität gewährleistet ist. Eine Familienberatung kann sehr umfassend sein. 

Ziel der Familienberatung ist zunächst, sofern das möglich ist, den Zusammenhalt einer Familie zu gewährleisten oder wieder herzustellen, oder, sofern eine Trennung unausweichlich erscheint, diese für alle Familienmitglieder so gut wie möglich zu gestalten. Aufgrund der hohen Bedeutung und Anforderung an eine Familienberatung sollte diese grundsätzlich nur von sehr erfahrenen und ausreichend qualifizierten Personen erfolgen. 

Die Familienberatung umfasst ein weitreichendes Spektrum von Beratungsfeldern, zum Beispiel Vorbereitung auf Ehe- und Partnerschaft, Partnerschafts- und Lebensfragen im familiären Kontext, familiäre Erziehungsfragen, familiäre Krisenintervention, sowie Hilfe für Kinder und Jugendliche, Umgang mit familiären Belastungen und Fragen zu Trennung und Scheidung etc. Im Raum Wien steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler rundum um Familienfragen und um das Thema Familienberatung zur Verfügung.

Was umfasst eine Familientherapie? Als Familientherapie bezeichnet man ein psychologisches Verfahren, bei welchem die Familie mit ihren Eigenschaften als soziales System im Fokus der therapeutischen Intervention steht. Die Familientherapie verfolgt heilkundliche Zwecke und wird deshalb nur von Psychotherapeuten durchgeführt. Von der Familientherapie abzugrenzen sind deshalb die Familienberatung und die Mediation. Ziel jeder Familientherapie ist, dass die Qualität der Beziehung der Familienmitglieder untereinander verbessert wird. Im Vordergrund stehen deshalb die Verbesserung der Kommunikation und gegenseitigen Empathie. Die Familientherapie versteht die Familie als eigenständiges System, auf welches die Mitglieder untereinander, aber auch äußere Faktoren Einfluss haben. 

Unaufhörliche Streitigkeiten in der Familie? Immer wiederkehrende Autoritäts- und Generationskonflikte sowie Problemfelder des Zusammenlebens in der Familie? Schul- und Erziehungsprobleme? Im Raum Wien steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler gerne als Ihr interdisziplinärer Ansprechpartner zur Verfügung.

Eine fehlende Beherrschung liegt vor, wenn eine Person generell oder in bestimmten Situationen nicht in der Lage ist ihre Charaktereigenschaften beziehungsweise ihre Handlung(en) zu kontrollieren. In diesen Momenten fehlt schlichtweg die Fähigkeit zur Beherrschung. Eine fehlende Beherrschung kann sehr weitreichende Folgen haben, da die Umwelt über kurz oder lang auf das Defizit reagieren wird. Dies kann zu massiven Verlusten im Berufsleben führen, aber auch zu familiären Problemen bis hin zu Trennungen oder dem Verlust von Freunden und sozialen Kontakten. 

Der Begriff Selbstregulation bezeichnet in der Psychologie diejenigen bewussten und unbewussten psychischen Vorgänge, mit denen Menschen ihre Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern. Menschen unterscheiden sich in den Fähigkeiten und im Stil der Selbststeuerung. Bei verschiedenen psychischen Störungen wie Abhängigkeit (Sucht), Zwangsstörungen, der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung sind die Selbstregulationskompetenzen eingeschränkt, mit der Folge, dass eine autonome Lebensführung zum Teil erheblich beeinträchtigt wird.

Personen, die eine fehlende Beherrschung besitzen, sollten ab einem gewissen Punkt des Ausmaßes deshalb unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien steht Ihnen bei einer fehlenden Beherrschung gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bei einem Body-Mass-Index von über 30 wird nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation von Fettleibigkeit (Adipositas) als Folge übermäßiger Nahrungsaufnahme gesprochen. Die Adipositas hat in Österreich längst epidemische Ausmaße erreicht. Bereits jeder vierte Österreicher ist übergewichtig. Auch bei Kindern und Jugendlichen hat Übergewicht drastisch zugenommen. Von der Fettsucht sind deshalb inzwischen auch zahlreiche Menschen in Wien betroffen. Tatsache ist, dass Übergewicht und Adipositas hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen. Knapp 5 Prozent aller Gesundheitsausgaben in den Industrieländern werden für die Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet. Es handelt sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung mit starkem Übergewicht, welche durch eine das normale Maß überschreitende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. In vielen Fällen dient das „Überessen“ als Ersatzbefriedigung. Nicht umsonst wird in diesem Zusammenhang der Begriff „Sucht“ verwendet. Oft führen Störungen in der psychosozialen Entwicklung dazu, dass Konflikte und Probleme durch übermäßiges Essen vermieden und unterdrückt werden. Man schluckt sie herunter und stopft sie in sich hinein. Zur Prävention von Übergewicht und Adipositas sind die drei Säulen Ernährungsberatung, Psychotherapie und Sporttherapie sinnvoll. Im Zusammenhang mit dem Thema Adipositas steht die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien als Ansprechpartner zur Verfügung.

Fibromyalgie hat den Ruf einer mysteriösen Krankheit: Die Symptome sind vielfältig, die Auslöser unbekannt, die Diagnose ist schwer zu stellen. Jetzt ist deutschen Forschern erstmals ein eindeutiger Nachweis gelungen: Sie entdeckten Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern, die für die Wahrnehmung von Schmerzen und für das Temperaturempfinden verantwortlich sind. Fibromyalgie ist eine schwerwiegende chronische Schmerzerkrankung der Muskulatur und ist gekennzeichnet durch starke Schmerzen nicht nur in der Muskulatur, sondern auch der Gelenke. Begleitsymptome sind Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht. Die Fibromyalgie wird auch als Fibromyalgia, FMS (Fibromyalgie-Syndrom) oder Muskel-Faser-Schmerz bezeichnet. Chronischer Schmerz und Psyche sind eng miteinander verwoben, ohne dass dies den Betroffenen bewusst sein muss. Die häufigste Ursache für Fibromyalgie ist eine Kombination aus lange anhaltenden körperlichen, seelischen und sozialen Belastungen. Für über 80% aller Rückenschmerzen sind so genannte Funktionsstörungen verantwortlich, die durch bio-psycho-sozialen Dauerstress verursacht werden. Der Zusammenhang zwischen Schmerz und „Stressoren“ ist zunächst schwer wahrzunehmen. Denn die Folgen des Stresses werden meist erst wahrgenommen, wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist. Im Gespräch mit einem kompetenten Fachmann in der Therapiepraxis Dr. Georg Winkler ist es möglich, die seelischen Anteile der Fibromyalgie zu bearbeiten. 

Was ist eine Fixierung? Eine Fixierung bedeutet das Stehenbleiben auf einer bestimmten frühkindlichen Stufe der psychosexuellen Entwicklung; das Individuum nimmt dementsprechend die Denkstile und Verhaltensweisen dieser Phase an. Diese Einengung der Persönlichkeit führt zum Verlust der Flexibilität des Denkens, Fühlens und Handelns. Das kleine Kind durchläuft in seiner frühkindlichen Entwicklung 5 Phasen: Die orale-, anale-, phallische-, genitale- und Latenzphase. Nichtbefriedigung der für die Phasen jeweils charakteristischen Bedürfnisse führt zur Fixierung oder dem Stehenbleiben auf dieser Entwicklungsstufe. 

Der österreichische Neurologe und Psychiater Viktor Emil Frankl (* 26. März 1905 in Wien; † 2. September 1997 ebenda) begründete die Logotherapie und Existenzanalyse als die „Dritte Wiener Schule“ der Psychotherapie. Viktor Emil Frankl entstammte einer jüdischen Beamtenfamilie. 1923 legte er die Matura unter anderem mit einer Abhandlung über Die Psychologie des philosophischen Denkens ab. Er studierte Medizin, wobei sich Depressionen und Suizid zu seinen Schwerpunktthemen entwickelten. Neben seiner medizinischen Dissertation 1930 legte er 1948/49 eine philosophische Dissertation mit dem Titel Der unbewusste Gott vor. Er hatte persönlich Kontakt zu Sigmund Freud und Alfred Adler, den Begründern der ersten und zweiten „Wiener Schule der Psychotherapie“. Während sich Adler mit der Sinnfrage zur Vorbeugung und Verhütung von Schäden, die durch Sorgen, Nöte und Beschwerden bei seelisch gesunden Menschen entstehen können, beschäftigte, stellte Frankl die Sinnfrage ins Zentrum seiner Arbeiten zur Suizidprävention. 

Seit 1924 war Frankl Obmann der sozialistischen Mittelschüler Österreichs. 1928 gründete er Jugendberatungsstellen in Wien (bei Wilhelm Börner). 1930 organisierte er eine Sonderaktion zur Zeit der Zeugnisausgabe, woraufhin in Wien keine einzige Selbsttötung von Schülern zu verzeichnen war. Auch im Ausland wurde man auf ihn aufmerksam, sodass er eine Einladung von Wilhelm Reich nach Berlin erhielt. 

Von 1933 bis 1937 leitete er im Psychiatrischen Krankenhaus in Wien den „Selbstmörderinnenpavillon“. Hier betreute er als Oberarzt jährlich bis zu 3000 selbstmordgefährdete Frauen. 

Nach dem „Anschluss“ wurde ihm 1938 aufgrund seiner jüdischen Herkunft untersagt, arische Patienten zu behandeln. 1940 übernahm er die Leitung der neurologischen Abteilung des Rothschild-Spitals, des einzigen Krankenhauses, in dem in Wien noch jüdische Patienten behandelt wurden. Einige seiner Gutachten aus dieser Zeit sollten Patienten davor bewahren, dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer zu fallen. 1941 erhielt er die Aufforderung, zur Ausstellung des beantragten Visums im US-Konsulat in Wien zu erscheinen. Er zog es aber vor, seine Eltern nicht allein zu lassen, und verzichtete auf das Visum. 

Im Dezember 1941 heiratete er Tilly Grosser. Als Juden wurden er, seine Frau und seine Eltern am 25. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Sein Vater starb dort 1943, seine Mutter wurde in der Gaskammer von Auschwitz ermordet, ebenso sein Bruder Walter, seine Frau starb im KZ Bergen-Belsen. Frankl wurde am 19. Oktober 1944 von Theresienstadt nach Auschwitz gebracht, einige Tage später in das KZ-Kommando Kaufering III, und am 5. März 1945 in das Lager Türkheim, ein Außenlager des KZ Dachau, transportiert. Am 27. April 1945 wurde er in Türkheim von der US-Armee befreit. 

Seine Eindrücke und Erfahrungen in den Konzentrationslagern verarbeitete er in dem Buch … trotzdem Ja zum Leben sagen (Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager). Schon kurz nach Ende des Krieges vertrat er die Ansicht, dass vor allem Versöhnung einen sinnvollen Ausweg aus den Katastrophen des Weltkrieges und des Holocaust weisen könne. 1946 wurde er zum Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik berufen und war dies bis 1971. Er begründete die österreichische Ärztegesellschaft für Psychotherapie und wurde deren erster und einziger Präsident. 

1947 heiratete Viktor Frankl in zweiter Ehe Eleonore Katharina Schwindt, die über 50 Jahre nicht nur seine Lebensgefährtin war, sondern ihn auch wissenschaftlich unterstützte. Zusammen hatten sie eine Tochter, Gabriele. 

1955 erhielt Viktor Frankl den Professorentitel für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien, Gastprofessuren führten ihn in die USA (Harvard University, Dallas und Pittsburgh). Er galt als einer der größten Fachleute auf seinem Gebiet. Frankl verfasste 32 Bücher – viele in 10 bis 20 Sprachen übersetzt – und erhielt weltweit 29 Ehrendoktorate.
Der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl war begeisterter Bergsteiger und Alpinist; die Raxalpe war sein Lieblingsrevier in Österreich. Mit 67 Jahren erlangte er auch den Pilotenschein. 

Frankls bekanntestes Buch ist Man’s Search for Meaning, die amerikanische Ausgabe seines Buches … trotzdem Ja zum Leben sagen. Es wurde 9.000.000 Mal verkauft – die Library of Congress nennt es „one of the ten most influential books in America“. Der Sinn des Lebens ist Thema in vielen seiner Bücher. Die letzten beiden, noch zu seinen Lebzeiten erschienenen sind die beiden Autobiographien Was nicht in meinen Büchern steht sowie Man’s Search for Ultimate Meaning. 

Die sogenannten Frühstörungen sind psychische Störungen, die schon in der frühen Mutter-Kind-Bindung entstanden sind. Hierzu gehören die Persönlichkeitsstörungen, Süchte, Perversionen und Psychosen. Oft leiden die Patienten dabei unter einer schweren Angststörung. Patienten mit einer Frühen Störung hatten oft Eltern, die sich nicht ausreichend in sie einfühlen konnten. So konnte das Ich nicht stark genug für das Leben werden. Im Gegensatz hierzu stehen die Neurosen, bei denen das Ich ausgereift ist und mit einem Konflikt kämpft. Typisch für eine Neurose ist dann ein psychisches Symptom wie zum Beispiel ein Zwang oder eine Phobie. Bei der Frühstörung hingegen fehlen oft solche eindeutigen Symptome – die Patienten leiden schlicht an sich selbst, an ihren Beziehungen und am Alltag. Sie kommen sich manchmal unwirklich vor und kennen das unerträgliche Gefühl von Derealisation und Depersonalisation. Da diese Störungen heutzutage häufig diagnostiziert werden, gibt es auch immer weitere Erkenntnisse, die eine erfolgversprechende Therapie möglich machen. Im Raum Wien steht Ihnen die Therapiepraxis Georg Winkler zur Verfügung. Gerne helfen wir Ihnen mit unserem interdisziplinären Fachwissen weiter.

Die Anforderungen an Führungskräfte im täglichen Berufsleben sind hoch. Sie müssen nicht nur über fundierte Fachkenntnisse verfügen, sondern auch die entsprechenden Soft Skills mitbringen, um Mitarbeiter und Teams erfolgreich zu führen. Führung und Psyche: Die psychischen Belastungen der Menschen, die in Organisationen tätig sind, haben in den letzten Jahren durch Veränderungen in der Arbeitswelt stark zugenommen. Leitende Führungskräfte gestalten diese Veränderungen in großem Umfang mit und sind selber davon in erheblichem Maße (sowohl seelischer als auch physisch-gesundheitlicher Art) betroffen. Unsere kompetente Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien steht Ihnen als interdisziplinärer Führungskräfte-Coach bei Ihren individuellen Anliegen gerne zur Verfügung.

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Die Fähigkeit, in den Zeiten zwischen den alltäglichen Belastungen auch immer wieder „abschalten“ zu können, ist meist nicht sehr stark ausgeprägt. Anstatt zu genießen, wird eher schnell und viel Freizeit „konsumiert“. Um aber gut regenerieren zu können ist nicht „Freizeitstress“, sondern „Genuss“ gefragt! Ein Genusstraining kann die Genussfähigkeit wieder wachrufen bzw. herstellen. Die Genussfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit das Leben oder Teile des Lebens genießen zu können. Sie ist aber auch im Zusammenhang mit dem seelischen Wohlbefinden, physischen Erkrankungen und der psychischen Leistungsfähigkeit ein extrem wichtiges Element. Die Unfähigkeit gewisse Dinge genießen zu können kann (auf Dauer) weitreichende Folgen haben und die Ursache zahlreicher Probleme bilden. Im Zusammenhang mit dem Thema Genussfähigkeit steht Ihnen unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien interdisziplinär zur Verfügung.

Kann eine gestörte Kindheit Grundlage für zahlreiche psychische Erkrankungen sowie psychosomatische Symptome bilden? Eine gestörte Kindheit beschreibt eine Kindheit, welche in Bezug auf die seelische Entwicklung eines Kindes deutliche Defizite aufweist. Kinder benötigen für ihre Entwicklung in erster Linie eine harmonische und gesunde Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Vater. In zweiter Hinsicht sind aber auch weitere Beziehungen wichtig, zum Beispiel zu anderen Kindern, zur Familie und zur Sozialgemeinschaft. Ist eines dieser Beziehungsfelder massiv beeinträchtigt kann eine gestörte Kindheit vorliegen. Obwohl wir inzwischen das 21. Jahrhundert schreiben ist vielen Eltern und Personen dennoch die Tragweite von äußeren Einflüssen auf die Entwicklung eines Kindes nicht bewusst. Kinder entwickeln in den ersten Jahren ihres Lebens bis in die Jugend ihre Grundpersönlichkeit. Parallel zu diesem Prozess entstehen auf der physiologischen Ebene essentielle Synapsen im Gehirn. Deutliche disharmonische Einflüsse auf diesen Prozess, was bei einer gestörten Kindheit der Fall ist, können die Entwicklung des Kindes dadurch massiv schädigen, mit einem Schaden, der unter Umständen den Rest des Lebens bestimmt. Die gestörte Kindheit kann Grundlage für zahlreiche psychische Erkrankungen sowie psychosomatische Symptome bilden. Von daher ist es Ansatz aller tiefenpsychologischen Therapien Defizite einer gestörten Kindheit auszugleichen, im besten Fall zu heilen. Im Raum Wien steht Personen, die von einer gestörten Kindheit betroffen sind, die Therapiepraxis Georg Winkler zur Verfügung. Gerne helfen wir Ihnen mit unserem interdisziplinären Fachwissen weiter. 

In der Psychologie wurde das Gewissen lange Zeit als „Über-Ich“ umschrieben, was nach Viktor Frankl nicht zulässig sei, denn das Gewissen sei begründet in der Stimme der Transzendenz oder besser des Transzendenzbezuges. 

Die Psychotherapie ist aber keine Religion oder Religionsersatz nach Frankl . »Für die Logotherapie kann Religion nur ein Gegenstand sein – nicht aber ein Standort. Das ergibt sich schon aus den Zielsetzungen beider: »Das Ziel der Psychotherapie ist seelische Heilung – das Ziel der Religion jedoch ist Seelenheil«. 

Das Gewissen ist das zielgerichtete und zweckbestimmte Organ (Sinn-Organ) des Menschen, das ihm die Sinnerfassung innerhalb einer augenblicklichen Lage und in Entsprechung zu seiner Individualität ermöglicht. Der Mensch ist vor dem persönlichen Gewissen selbst verantwortlich. 

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Hyperventilation bedeutet übermäßige Atmung. Die Hyperventilation ist eine psychisch bedingte Atemwegs-Regulations-Störung. Die Hyperventilation kommt regional unabhängig vor, auch in Wien sind Patienten betroffen. Starke Affekte wie Angst, Panik oder Erregung, aber auch Schmerzen oder Depressionen können zu einer beschleunigten Atmung führen und somit die Hyperventilation auslösen. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist auch auf psychologische und psychosomatische Erkrankungen spezialisiert und zu dem Thema Hyperventilation ein sehr kompetenter Ansprechpartner.

Ist die Hysterie eine neurotische Störung? Sie wird auch als Konversionsstörung, Konversionshysterie, histrionische Reaktion und psychoreaktives Syndrom bezeichnet. Sofern auch körperliche Symptome hinzukommen wird unter anderem auch der Begriff Somatisierungsstörung verwendet (Ausnahme). Die fachliche Bezeichnung nach dem ICD-10 lautet dissoziative Störung oder histrionische Persönlichkeitsstörung. 

Die Hysterie kann verschiedenste Symptome hervorrufen. Typisch sind deutlich extrovertierte Gefühlsausbrüche (hysterisches Kreischen), Unbeherrschtheit, Unruhe, Egozentrik, Sucht nach Anerkennung und ein massives Geltungsbedürfnis. Zudem erscheinen viele Reaktion als übertrieben. Teilweise leiden hysterische Personen auch an unbegründeten Ängsten. Zudem werden meistens Frauen mit der Hysterie in Verbindung gebracht. Die Hysterie kann auch körperliche Symptome hervorrufen und zwar (theoretisch) das gesamte Spektrum an physischen Merkmalen. Aus diesem Grund kann es deshalb vorkommen, dass Betroffen zunächst einen Hausarzt wegen diverser Symptome aufsuchen, dieser mit Hilfe von Fachärzten aber keine organischen Leiden feststellt und so der Verdacht einer Somatisierungsstörung ausgesprochen wird. Ein Psychiater oder Facharzt für psychosomatische Therapie diagnostiziert dann die Hysterie. 

Die Hysterie ist eine Persönlichkeitsstörung welche die betroffene Person massiv belasten kann, aber auch ihr gesamtes Umfeld, insbesondere auch Beziehungspartner. Typisch bei der Hysterie ist auch, dass die Ausbrüche oder Verhaltensweisen an das Auftreten bestimmter Personen oder Umstände gekoppelt ist („…wenn ich ihn sehe, reagiere ich immer hysterisch…“). Diese Belastung ist für Betroffene dann der Anlass professionelle Hilfe zu suchen. Die Hysterie kann heute sehr gut psychotherapeutisch behandelt werden. In vielen Fällen ist die Hysterie ambulant sehr gut behandelbar. Die Hysterie sollte ausschließlich von sehr erfahrenen Ärzten oder Psychotherapeuten mit interdisziplinärer Ausrichtung therapiert werden. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

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Das Wort Infertilität ist die fachliche Bezeichnung für eine Unfruchtbarkeit bei einer Frau, also die Empfangsunfähigkeit. Das Pendant bei Männern lautet Sterilität oder Zeugungsunfähigkeit. Eine Infertilität ist gegeben, wenn eine Frau (potenten Mann vorausgesetzt) innerhalb eines Jahres trotz ausreichender Sexualität zum richtigen Zeitpunkt ohne Verhütungsmaßnahmen kein Kind empfangen kann. Man unterscheidet zwischen einer primären Infertilität und einer sekundären Infertilität. Bei letzterer tritt die Unfruchtbarkeit ein, nachdem eine Frau zuvor bereits mindestens ein Kind zur Welt gebracht hat. 

Die Infertilität kann zahlreiche, vor allem physische Ursachen haben. Das Spektrum ist derart groß, dass eine Aufzählung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde. In zahlreichen Fällen können aber auch psychische Ursachen den Grund für eine Infertilität bilden. Dabei ist es möglich, sofern körperliche Ursachen komplett ausgeschlossen werden können, dass die Infertilität rein psychisch bedingt ist. Als Hauptursache wird hierbei (unterbewusster) Stress angesehen. Daneben kann die Psyche eine organisch (evtl.) bedingte Infertilität beeinflussen. 

Wird bei einer Infertilität eine seelische Ursache festgestellt oder kann diese nicht sicher ausgeschlossen werden, wird Betroffenen empfohlen, sich an einen erfahrenen Facharzt für psychosomatische Medizin, einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder einen psychologischen Psychotherapeuten zu wenden. Speziell tiefenpsychologische Verfahren können bei einer Infertilität einen Erfolg bringen. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Was ist Inkontinenz? Sie bezeichnet die Unfähigkeit bestimmte körperliche Ausscheidungsprodukte nicht zurückhalten zu können. Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Arten der Inkontinenz: Harninkontinenz – Stressinkontinenz (Enuresis), Stuhlinkontinenz (Enkopresis), Milchinkontinenz, Flatulenz 

Die Harninkontinenz – Stressinkontinenz beschreibt die Unfähigkeit Urin in der Blase halten zu können. Bei einer Stuhlinkontinenz ist die betroffene Person nicht in der Lage ihren Stuhlgang zu kontrollieren. Eine Milchinkontinenz liegt vor, wenn die weibliche Brust ohne Impuls Milch abgibt. Und bei der Flatulenz entweichen Gase des Darms in die Umwelt. Die medizinisch häufigsten Formen der Inkontinenz sind die Harninkontinenz – Stressinkontinenz und die Stuhlinkontinenz. Beide Formen dieser Inkontinenz können sowohl einzeln als auch zusammen auftreten, wobei die Einzelerscheinung häufiger ist. 

Ursachen Die Ursachen der Inkontinenz sind sehr vielfältig. Zum einen kann die Inkontinenz als Folge einer Grunderkrankung auftreten. Sie kann aber auch durch Missbrauch von Medikamenten oder Alkohol entstehen. Zum anderen bilden Verletzungen (Unfälle) eine Ursache der Inkontinenz. Des Weiteren können psychische Faktoren eine Inkontinenz auslösen oder diese entscheidend begünstigen. 

Behandlung Primär richtet sich die Behandlung nach der Ursache. Daneben bestehen Übungen zum Muskelaufbau, Medikamente, Operationen und alternative Methoden. Bei einer Stuhlinkontinenz kann auch eine Ernährungsumstellung eine Verbesserung bewirken. Zu allen genannten Methoden stehen unterstützend diverse psychotherapeutische Konzepte zur Verfügung, die auch bei einer rein psychisch bedingten Inkontinenz als Monotherapie angewendet werden können. Dabei ist zu beachten, dass die Inkontinenz im übertragenen Sinne Ausdruck des Unterbewusstseins sein kann. Aus diesem Grund sind psychologische Ansätze im Zusammenhang mit der Psychosomatik bei einer Inkontinenz zu bevorzugen.

Die Inkontinenz sollte ausschließlich von sehr erfahrenen Ärzten oder Psychotherapeuten mit interdisziplinärer Ausrichtung therapiert werden. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.

Als Inkontinenztrainung werden Übungen bezeichnet, welche den Harn- und/oder Stuhlgang positiv beeinflussen bzw. dem Betroffenen eine größere Kontrolle darüber ermöglichen. Das klassische Inkontinenztraining besteht aus folgenden Elementen: Beckenbodentraining, Harnblasentraining, Kennenlernen des Schließmuskels, Schließmuskelübungen, Durchblutungssteigerung sowie Übungen zur Koordination und Sensibilität, Krafttraining und Alltagsintegration. Diese Maßnahmen des Inkontinenztrainings werden sowohl ambulant als auch stellenweise stationär angeboten. Die moderne Psychologie/Psychosomatik verfügt über weitere Methoden eines Inkontinenztrainings. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien können sich Betroffene gerne an unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler wenden.

Was ist eine Interventionsstrategie? Als Intervention (von lat. intervenire = dazwischenschreiten, sich einschalten) bezeichnet man jede aktive Form von Behandlung. Diese umfasst sowohl therapeutische als auch präventive Maßnahmen gleichermaßen. Im Grunde bedeutet Intervention ein akutes, dringliches Einschreiten gegen einen Krankheitsprozess. Die Intervention kann beispielsweise als chirurgische Intervention, in Form einer Operation, als psychotherapeutische oder als medikamentöse Intervention erfolgen. Die Effektivität beschreibt den Erfolg. Unter einer Strategie versteht man das längerfristig ausgerichtete Anstreben eines Ziels unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Mittel und Ressourcen. 

In der Psychotherapie werden unter Interventionsstrategien Behandlungsformen psychischer Erkrankungen gemeint. Es gibt zahlreiche Strategien, so zahlreich wie psychischen Störungen selbst: Psychodynamische Therapie – Psychoanalyse und Tiefenpsychologie – Verhaltenstherapie und kognitive Therapie, Existenzanalyse und Logotherapie. 

Die Existenzanalyse und Logotherapie als Psychotherapie konzentriert sich auf die Veränderungen der unangemessenen Verhaltensweisen, die wir erlernt haben, sowie der Wörter, Gedanken, Interpretationen und Rückmeldungen, die unsere Strategien im Leben lenken. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung. 

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Was ist eine Karriereblockade? Die Karriere oder auch berufliche Laufbahn bezeichnet die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. Umgangssprachlich wird der Begriff Karriere dabei häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie sozialem Aufstieg. In der beruflichen Laufbahn wird zwischen einer Managementkarriere, dem Aufstieg in der Unternehmenshierarchie, und einer Fachkarriere, dem Aufstieg in einer Expertenlaufbahn, unterschieden. Das Wort Karriere bedeutet dem Wortsinn nach schlicht Fahrstraße (lateinisch carrus „Wagen“), wird im Volksmund aber eher als bestimmte Richtung „nach oben“ verstanden. Eine Blockade beschreibt besonders in der Medizin und der Psychologie den vorübergehenden Ausfall bestimmter geistiger Fähigkeiten des Menschen. Als führender Ansprechpartner im Raum Wien steht Ihnen hierfür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung. 

Ist die Klaustrophobie eine spezifische Angststörung? Bei der Klaustrophobie haben Betroffene Angst vor geschlossenen oder engen Räumen bzw. fühlen sich tatsächlich oder gefühlt eingeengt. Typische Symptome der Klaustrophobie sind Panikattacken, Schweißausbrüche und Hyperventilation. In extremen Fällen kann bereits eine geschlossene Tür die Symptome auslösen. Klaustrophobie-Betroffene meiden zudem auch zum Beispiel Fahrstühle. Die Klaustrophobie kann verschiedene Ursachen haben. In der Regel wird von einer Hemmung defensiver und expansiver Verhaltensmuster ausgegangen. Klaustrophobie-Patienten können sich zum Beispiel zu wenig abgrenzen. Die Klaustrophobie kann heute sehr gut psychotherapeutisch behandelt werden. Medikamentöse Therapien sind zwar möglich, aber auf Dauer nicht zu empfehlen, da sie weder eine anhaltende Wirkung zeigen, noch die Ursache der Erkrankung angehen. Unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist auf Angststörungen jeglicher Art spezialisiert. Betroffene können sich gerne jederzeit an uns wenden. 

Krisenintervention bedeutet allgemein die ambulante oder klinische Betreuung und Beratung von Menschen, die akut psychisch gefährdet sind. Auslöser sind im Regelfall plötzliche, massive Veränderungen der Lebensbedingungen, beispielsweise durch Sterbebegleitung oder Tod eines nahen Angehörigen, durch Gewalterfahrungen, Naturereignis, Unfall oder durch eine schwere Erkrankung. Die Betroffenen sollen durch die professionelle Hilfe dazu befähigt werden, die Lebenskrise zu bewältigen.

Eine Krisensituation ist ein durch ein überraschendes Ereignis oder akutes Geschehen hervorgerufener schmerzhafter seelischer Zustand oder Konflikt innerhalb einer Person oder zwischen mehreren beteiligten Personen. Entsteht, wenn Hindernissen auf dem Weg zur Erreichung wichtiger Lebensziele oder bei der Alltagsbewältigung auftauchen und diese nicht mit den gewohnten Problemlösungsmethoden bewältigt werden können.

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Als Lebenskrise wird eine umfassende persönliche Krise bezeichnet, die das gesamte eigene Leben eines Menschen betrifft. Eine Lebenskrise kann sehr intensiv sein bzw. werden, sie wird oftmals auch von depressiven Symptomen begleitet. Bei einer Lebenskrise gerät das Fundament, auf dem das eigene Leben gebaut ist, vollständig ins Wanken. Betroffene fühlen sich „aus der Mitte oder aus der Bahn geworfen“ und stellen essentielle Punkte ihres Lebens in Frage. Die Lebenskrise kann daher den Beruf, die Partnerschaft, die Familie, das soziale Umfeld, die Gesellschaft und die Gesundheit umfassen. Oftmals wird die Lebenskrise durch ein einschneidendes belastendes Ereignis ausgelöst. Dieses setzt den Impuls und die anderen Bereiche geraten ins Wanken. Eine Lebenskrise kann auch weitreichende Folgen haben. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, ab einer gewissen Intensität einer Belastungsempfindung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In Wien steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler bei jeglicher Form der Lebenskrise zur Verfügung, auch bei extremen Fällen im Rahmen einer psychotherapeutischen Krisenintervention.

Eine leichte Depression ist die „sanfteste“ Stufe einer depressiven Störung. Man unterscheidet zwischen leichter Depression, mittelgradiger Depression und schwerer Depression. Nach dem ICD-10 wird die leichte Depression mit dem Schlüssel F. 32.0 gekennzeichnet (leichte depressive Episode). In seltenen Fällen wird die leichte Depression auch als leichtgradige Depression bezeichnet. Die Definition mit der Bezeichnung leichte Depression besagt, dass ein Betroffener zwar bereits aufgrund der Symptome einen Arzt oder Therapeuten aufsucht, aber immer noch seinen Alltag und das Berufsleben ohne nennenswerte Einschränkungen meistern kann. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist auf die Behandlung von Depressionen spezialisiert. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. 

Liebesfähigkeit bedeutet, dass ein Mensch für einen anderen genügend Bekräftigungen aussendet und fähig ist, die Bekräftigungen eines anderen anzunehmen. Die Bekräftigungen können dabei in Worten ausgesprochen oder nichtverbal mitgeteilt werden, z. B. durch Blicke oder Zärtlichkeit. Die Liebe ist eine Kunst, eine Kunst des Wahrnehmens und des zur Entfaltung Bringens. Zugleich ist sie die Kunst, einen Menschen auf die Visionen seines Lebens hin anzusprechen und dadurch die besten Kräfte in ihm zu mobilisieren.

Logotherapie ist eine Richtung der Psychotherapie, die in den 1920er Jahren von dem Wiener Neurologen und Psychiater Viktor E. Frankl (1905-1997) begründet wurde. Sie wird als die „Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie“ bezeichnet. und setzt sich kritisch von der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers ab. 

Sie geht von dem Grundgedanken aus, dass der Mensch vorrangig nach Sinn in seinem Leben sucht und nach einer wert- und sinnvollen Lebensgestaltung strebt. Seinem Wesen nach ist der Mensch sinnorientiert, sagt Frankl, und geht mit dieser Aussage über die seiner Meinung nach auch existenten, aber untergeordneten Aspekte der Lust- und Machtorientierung hinaus, wie Freud und Adler sie hervorheben. Die Freiheit des menschlichen Daseins sieht er im „Willen zum Sinn“. 

Schicksal, Freiheit und Verantwortung – auf diesen drei Säulen gründet die Logotherapie und Existenzanalyse. Schicksal kennzeichnet die inneren und äußeren Bedingungen der menschlichen Existenz. Frei ist der Mensch in seiner geistigen Dimension, nämlich zu diesem seinem Schicksal Stellung nehmen zu können. 

Verantwortung für sich und für andere übernimmt der Mensch mit der Gestaltung seines Lebens. Doch Willensfreiheit und Verantwortungsfähigkeit zur Sinnverwirklichung sind in unserer Zeit häufig durch körperliche oder psychische Verfassungen verstellt, die eine bestmögliche Gestaltung des Lebensalltages verhindern, sei es durch persönliche Krisen, durch plötzliche Krankheit oder durch sonstige schicksalhafte Ereignisse im und um den Menschen. 

Die Logotherapie vermittelt in solchen Fällen keinen allgemeinen Lebenssinn, sondern sie versucht den Klienten auf der Basis der Existenzanalyse (Daseinsanalyse) zu einem anderen Zugang zu den ihn belastenden Lebensthemen zu verhelfen und sie auf ihre Möglichkeiten des freien und flexiblen Umgangs hinzuweisen, die Voraussetzung dafür sind, die Lebensfäden (wieder) in die Hand zu nehmen und zu agieren, statt zu reagieren oder abzureagieren. In jeder Lebenssituation, so ließe sich mit Frankl formulieren, warten Sinnmöglichkeiten auf jeden Menschen, die es gilt, von ihm erkannt und verwirklicht zu werden. In Wien steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler bei jeglicher Form von Krisen, Lebensfragen, plötzlichen (psychischen) Krankheiten und schicksalhaften Ereignissen mit der Logotherapie und Existenzanalyse zur Verfügung.

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Anorexia nervosa, auch Magersucht genannt, ist eine seelisch bedingte Essstörung. Ein weiteres (seltenes) Synonym ist Anorexia mentalis. Bei der Magersucht handelt es sich um eine nervlich bedingte Appetitlosigkeit. 

Es gibt 2 Arten von Anorexia nervosa: 

(1) den restriktiven Typ, bei dem die Nahrungsaufnahme bewusst verweigert wird
(2) und den Purging-Typus, bei dem das Gewicht durch selbst induziertes Erbrechen möglichst weit unter der Norm des gesunden Mindestgewichts gehalten wird. 

Ein wesentliches Merkmal der Anorxia nervosa (Magersucht) ist die Furcht ständig zuzunehmen. Daher wird alles Mögliche unternommen, um ein Zunehmen effektiv zu vermeiden. Dazu gehören der Abführmittel Abusus und die Einnahme von Diuretika. Aber auch zu Appetitzügler wird gerne gegriffen. Sollte einen dennoch ein unwiderstehliches Hungergefühl übermannen und Nahrung zu sich genommen werden, dann wird alles versucht, um den gerade gefüllten Magen möglichst schnell wieder leer zu bekommen, noch bevor dessen Inhalt in den Dünndarm weitertransportiert wird. Eine bewährte Methode ist das selbstinduzierte Erbrechen, die berühmten zwei Finger im Rachen, die einen Brechreiz ausüben und schließlich alles nach oben transportieren. Die Anorexia nervosa bedarf der fachärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung. 

Als mangelhafte Beherrschung beschreibt man die fehlende Eigenschaft den eigenen Charakter ausreichend kontrollieren zu können. Eine mangelhafte Beherrschung kann weitreichende Folgen haben, sowohl beruflich als auch privat. Sofern eine mangelhafte Beherrschung zu einem Problem zu werden scheint oder bereits ein Problem geworden ist, sollte dringend professionelle Hilfe angenommen werden. Diese kann in Form von Einzelberatungen, Coaching oder einer Psychotherapie erfolgen. In jedem Fall sollte Ihr Coach/Therapeut/Berater eine psychologische Ausbildung besitzen und über eine ausreichende Erfahrung besitzen. Im Großraum Wien steht Ihnen im Zusammenhang mit dem Thema „Mangelhafte Beherrschung“ unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung. 

Medikamente können Krankheiten verhindern, lindern oder heilen. Doch werden bestimmte Pillen zu lange und in zu großen Mengen geschluckt, dann machen sie krank. Aus anfänglichem Missbrauch wird schnell Abhängigkeit. Als Medikamentenabhängigkeit bezeichnet man die physische und/oder psychische Abhängigkeit von Medikamenten. Die Medikamentenabhängigkeit ist sehr weit verbreitet, auch in Wien. Studien zu Folge leiden ca. 0,5 Mio. Menschen in Österreich an einer Medikamentenabhängigkeit bzw. unterliegen einem Missbrauch von Arzneimitteln. Die Medikamentenabhängigkeit wird dabei in vier wesentliche Formen eingeteilt: 

(1) Abhängigkeit von Analgetika (Schmerzmittelsucht)
(2) Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht
(3) Missbrauch von Antidepressiva und Neuroleptika
(4) Medikamentenabhängigkeit von Mitteln zur Reduktion des Körpergewichts 

Die Medikamentenabhängigkeit ist oft schwer festzustellen. Typische Warnzeichen sind die Steigerung der Dosis, die absolute Regelmäßigkeit, Medikamentenkopfschmerz, Fixierung, heimliche Einnahme und Missbrauch in Bezug auf die Indikation. Eine Medikamentenabhängigkeit kann ernsthafte und schwere seelische sowie körperliche Folgen haben. Aus diesem Grund ist sie absolut behandlungsbedürftig. In vielen Fällen ist ein Medikamentenentzug ambulant möglich, in Ausnahmefällen ist allerdings ein stationärer Aufenthalt notwendig. Dabei ist neben dem (in der Regel ausschleichenden) Entzug vor allem eine professionelle psychotherapeutische Unterstützung und Nachbetreuung von entscheidender Bedeutung. Sofern Medikamente weiter genommen werden müssen, muss über weniger gefährdende Alternativen nachgedacht werden. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bietet kompetente psychologische Unterstützung bei einer Medikamentenabhängigkeit. Nutzen Sie unsere Kompetenz und langjährige Erfahrung.

Bei der mittelgradigen depressiven Episode haben die Patienten oft Schwierigkeiten die alltäglichen Dinge zu bewerkstelligen. Typische depressive Symptome wie Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung und Interesseverlust kommen häufig vor. Dieses Krankheitsbild wird häufig erfolgreich mittels Psychotherapie behandelt. Auch kommt eine medikamentöse Behandlung in Betracht. Die mittelgradige depressive Episode ist eine Diagnose und wird nach dem ICD-10 durch den Schlüssel F 32.1. bezeichnet.
Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien gilt bei der Behandlung der Depression (auch in der Form der mittelgradigen depressiven Episode) als einer der führenden Ansprechpartner. Wir bieten sehr umfangreiche, integrative Behandlungskonzepte. Ziel bei der Behandlung der mittelgradigen depressiven Episode ist vor allem die Arbeits- und Alltagsfähigkeit wieder herzustellen und einer Krankschreibung oder gar einem stationären Aufenthalt vorzubeugen.

Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen, beispielsweise Mobbing in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit. Bei einem Mobbing handelt sich um vorsätzliche negative Handlungen am Arbeitsplatz, die von Kollegen oder Chefs gegen die eigene Person gerichtet sind. Mobbing ist heute leider sehr ausgeprägt, besonders in einer Stadt wie Wien. Mobbing beschreibt ein Verhaltensmuster, und nicht nur eine einzelne Handlung, d.h. die Handlungsweisen des Mobbings wiederholen sich ständig. Zudem müssen ungleiche Machtverhältnisse vorliegen, wobei sich im Handlungsverlauf ein Opfer heraus bildet (Mobbing-Opfer), das infolge der ungleichen Machtverhältnisse Schwierigkeiten hat, sich zu verteidigen. 

Sofern Sie persönlich oder jemand in Ihrem Umfeld von dem Thema Mobbing in Wien betroffen ist, sollten Sie sich an eine kompetente Anlaufadresse wenden. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Das Krankheitsbild Morbus Crohn gehört in den Bereich der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und kann den gesamten Verdauungstrakt – von der Mundhöhle bis zum Anus – befallen. Die Erkrankung tritt überwiegend im Dünn- und Dickdarm, seltener in Mundhöhle und Speiseröhre. Bei Morbus Crohn handelt sich um eine Autoimmunerkrankung der Darmmukosa, von der beide Geschlechter gleich häufig und überwiegend im Alter zwischen 15 und 35 sowie ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr betroffen sein können. 

Als Krankheitsursache wird von medizinischer Seite auch von einer Barriere Störung zwischen Darmlumen und Organismus gesprochen. Auf Grund dieser Störung gelangen Bakterien der normalen Darmflora in größerer Zahl in das Epithel der Darmschleimhaut und dringen partiell auch auf die Darmwand ein, wo sie Entzündungen im Rahmen der Abwehr hervorrufen können. Der Defekt kann genetisch bedingt sein. 

Da die Krankheit sehr stark auf psychische Einflussfaktoren (Stressfaktoren) reagiert, wird sie auch den psychosomatischen Erkrankungen zugeordnet. Psychische Belastungssituationen können zu Symptom-Auslösung oder Verstärkung der Symptomatik führen. Dabei wird angenommen, dass durch psychosozialen Stress die Immunantwort durch Fehlregulierung empfindlich gestört und deshalb zur Aktivierung der Erkrankung führen kann. Unsere psychotherapeutische Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert und ein kompetenter Ansprechpartner.

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Was macht eine Narzisstische Persönlichkeit aus? Menschen mit einer narzistischen Persönlichkeit haben ein übertriebenes Gefühl der eigenen Bedeutung, sie beschäftigen sich überwiegend mit Erfolgs- oder Machtgedanken (Machtphantasien) und haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach ständiger Anerkennung oder Bewunderung unabhängig davon, ob sie eine besondere Leistung erbracht haben oder nicht. Zu beobachten ist ein Wechsel zwischen übertriebenem Selbstwertgefühl auf der einen Seite und totaler Wertlosigkeit auf der anderen Seite. Auf Kritik reagieren von dieser Störung Betroffene entweder übertrieben empfindlich mit deutlicher Überreaktion oder gänzlich gleichgültig. Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen sind häufig und auffällig. Sie nehmen gerne Gefälligkeiten an, ohne sich entsprechend verpflichtet zu fühlen. Ihre Beziehungen schwanken oft zwischen Überbewertung und völliger Ablehnung, wobei sie auch einen Mangel an Empathie erkennen lassen.

Mit dem Ausdruck neben sich stehen wird umgangssprachlich ein psychischer Zustand beschrieben, der fachlich als Dissoziation bezeichnet wird. Wenn Belastungen des Lebens zu groß werden oder man mit massiven einschneidenden negativen Ereignissen konfrontiert ist (Schicksalsschläge) hat man schnell ein Gefühl von neben sich stehen. Tatsächlich handelt sich bei dem Phänomen neben sich stehen um einen Schutzmechanismus der Psyche. Man wechselt (unfreiwillig) in eine „Beobachterposition“ um das Erlebte besser und schrittweise verarbeiten zu können. Insofern ist die Dissoziation zunächst eine „positive“ Eigenschaft. Hält das Gefühl von neben sich stehen allerdings länger an, sollte psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien unterstützend zur Verfügung.

Die Neurose ist eine allgemeine psychische Verhaltensstörung längerer Dauer. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Laufe der Entwicklung entstanden ist. Die Verhaltensstörungen können von den Betroffenen nicht kontrolliert werden, Sie sind sich jedoch ihres Leidens bewusst und an sich fähig, dessen Ursachen zu ergründen. Zu den häufigsten Neurosen zählen bestimmte Formen der Depressionen, Ängste, Zwänge und Hysterien. Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung. 

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Sind Orgasmus Probleme relativ häufig? Orgasmus Probleme sind Schwierigkeiten einen Orgasmus zu haben oder bei diesem mit Beschwerden konfrontiert zu werden. Sie sind relativ häufig. Zum einen haben zahlreiche Betroffene Probleme beim normalen Geschlechtsakt einen Orgasmus erlangen zu können. Hiervon sind vor allem Frauen betroffen. Des Weiteren leiden manche Menschen darunter einen Orgasmus zum Beispiel nur durch bestimmte begleitende Reize zu erlangen – in diesen Fällen liegt ein krankhafter Fetisch zu Grunde. Eher selten sind Orgasmus Probleme in Form von Orgasmus Schmerzen, also Schmerzen unmittelbar beim Orgasmus. Relativ neu in Erscheinung getreten ist zum Beispiel der Orgasmus-Kopfschmerz. Die Orgasmus Probleme sind hier Kopfschmerzen nach dem Orgasmus. 

In ganz seltenen Fällen können organische Ursachen Orgasmus Probleme hervorrufen. In den meisten Fällen sind diese aber psychisch bedingt. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder die Psychoanalyse können im Fall von Orgasmus Problemen Linderung verschaffen. Unsere psychotherapeutische Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert und ein kompetenter Ansprechpartner. 

Kennzeichnen Orgasmus Störungen auch psychische Ursachen? Eine Orgasmus Störung liegt vor, wenn trotz ausreichender Lust und Stimulation wiederholt der sexuelle Höhepunkt ausbleibt. Die Orgasmus-Störung wird bei beiden Geschlechtern – Mann und Frau – medizinisch als Anorgasmie bezeichnet, womit ein oftmaliges oder andauerndes Fehlen eines sexuellen Höhepunktes bei ungestörter Erregungsphase definiert ist. Die Ursachen reichen von psychischen Faktoren über krankheits-, unfall- oder operationsbedingte Schädigungen der Nerven oder der Kapillargefäße (Erkrankungen, wie etwa Diabetes, Multiple Sklerose) bis hin zu Durchblutungsstörungen, etwa bedingt durch eine arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Arteriosklerose oder Rauchen. 

Grundsätzlich ist die Orgasmus-Störung unter dem Aspekt des bio-psycho-soziologische Phänomens zu betrachten. Das resultiert aus der Ungleichzeitigkeit der Erregungskurven von Mann und Frau und der damit verbundenen Miteinbeziehung beider Geschlechter, wobei auch entwicklungsgeschichtliche biologische bzw. sexuelle Bedingungen mit einbezogen werden sollten. Gemeint ist damit die biokulturell bedingte Vernachlässigung der Einübung der sexuellen Synchronizität (siehe Urzeitmensch, der um dieses Wissen noch nicht verfügte), als Voraussetzung für einen gleichzeitigen Erregungsablauf. 

Obgleich zunächst körperliche Ursachen nicht immer auszuschließen sind, liegen doch in den meisten Fällen bei Orgasmus-Störungen psychische Ursachen vor, wobei Ängste, traumatische Erlebnisse, Gewissenskonflikte, und Triebkonflikte zu Blockaden führen und die natürliche sexuelle Reaktion behindern können. Aber auch Beziehungsängste, mangelnde Liebe oder Störungen in der Persönlichkeitsstruktur können das Erreichen des sexuellen Höhepunkts behindern. Nicht selten werden Orgasmus-Störungen nur durch einen Faktor ausgelöst. Meistens sind es mehrere Faktoren, die dazu beitragen. 

Voraussetzung für die Behandlung von Orgasmus Störungen ist zunächst die Klärung der Kausalität. Während bei körperlichen Ursachen eine medizinische Therapie erforderlich ist, gehören psychisch bedingte Ursachen in den Bereich der Psychotherapie. Überwiegend betroffen von Orgasmus Störungen sind Frauen, aber auch bei Männern kann sich das Problem in diversen Ausprägungen einstellen. Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

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Was ist eine Paarberatung? Die Paarberatung bezeichnet eine Form der psychologischen Beratung (Paar-Coaching), mit dem Ziel der Hilfestellung bei akuten partnerschaftlichen Konflikten in einer Paar- bzw. Zweierbeziehung. Die Paarberatung wird heute weltweit praktiziert. Paar-Konflikte können folgende Bereiche betreffen: 

(1) Partnerschaft
(2) Sexualität
(3) Körpergefühl und
(4) Kinderwunsch 

Geschulte Paarberater können behilflich sein bei der Bewältigung von Paar-und Familien-Konflikten, aber auch anderen Problemen, welche sich negativ auf eine Partnerschaft auswirken können (Paarberatung). Hierzu zählen Arbeitsplatzkonflikte, aber auch Drogen- Alkohol- und andere Abhängigkeitserkrankungen. Eine Paarberatung hilft Ihnen, sich als Paar wieder völlig frei entfalten zu können und miteinander in Kommunikation zu treten. Krisen hat fast jedes Paar in einer längeren Beziehung. Doch nur wenige holen sich – meistens eher spät – Hilfe bei der Paarberatung. Das oberste Ziel einer Paarberatung ist nicht immer zwangsläufig eine fortdauernde Beziehung, sondern die Zufriedenheit beider Partner und die Entspannung des aktuellen Paarkonflikts. 80 Prozent der Paarberatungs-Besuche gehen von Frauen aus. Sie wollen Probleme in der Regel nicht so lange verdrängen wie Männer und sind daher schneller bereit, auch von Außen in einer Paarberatung Hilfe zu suchen. Sofern Sie oder jemand in Ihrem Umfeld von akuten partnerschaftlichen Konflikten betroffen sind bzw. ist, empfehlen wir unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zu kontaktieren.

Können primär bei einer Paartherapie akute oder chronische Konflikte bearbeitet werden? Die Paartherapie ist eine spezielle psychologische Beratung. Sie hat das Ziel partnerschaftliche Konflikte, Spannungen und Probleme aufzulösen. Die Paartherapie ist keine psychotherapeutische Heilbehandlung. Synonym werden daher auch oft die Begriffe Paarberatung und Eheberatung verwendet. Die Paartherapie stärkt die Vermittlung und Umsetzung von Beziehungskompetenz in das jeweilige individuelle Lebenskonzept. Die Förderung und Stärkung der Autonomie der ratsuchenden Menschen ist dabei zentrales Ziel von jeder Paararbeit. Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung. 

Was ist eine Panikattacke? Eine Panikattacke ist eine klar abgrenzbare Episode intensiver Angst und Unbehagens, bei der bestimmte Symptome abrupt auftreten und innerhalb von 10 Minuten einen Höhepunkt erreichen, zum Beispiel: Herzrasen/ Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Übelkeit, Schwindel, Angst zu sterben usw. Häufig entwickelt sich hierbei im Laufe der Zeit eine Angst vor der Angst diese Situationen, in denen Sie in der Vergangenheit sehr viel Angst empfunden haben, immer und immer wieder erleben zu müssen. Daher werden gewisse Orte, Plätze und Situationen zunehmend gemieden. So entsteht eine Angst vor der Angst und ein Teufelskreis beginnt, aus dem man ohne professionelle psychotherapeutische Hilfe in der Regel nicht mehr herauskommt. Um die tieferliegenden Ursachen einer Panikattacke zu ergründen und damit weitere für die Zukunft zu vermeiden, kann eine fundierte Psychotherapie sehr nützlich sein. Sofern Sie oder jemand in Ihrem Umfeld von Panikattacken betroffen sind bzw. ist, empfehlen wir unsere Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zu kontaktieren.

Wer hilft bei Partnerschaftskonflikten? Ein Konflikt oder Problem ist eine Angelegenheit oder Aufgabe, deren Lösung sich als schwierig gestaltet. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Hier geht es im Speziellen um Probleme in der Partnerschaft. Unter einer Partnerschaft versteht man eine sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen. Der Begriff Partnerschaft kann also umfassen: Ehen, eingetragene Partnerschaften, eheähnliche Gemeinschaften, sog. „wilde Ehen“ und feste Liebesbeziehungen, Beziehungen von Paaren ohne gemeinsamen Haushalt, und auch Fernbeziehungen. Sind Sie auf der Suche nach Unterstützung im Zusammenhang mit Partnerschaftskonflikte? Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Können partnerschaftliche Krisen bewältigt werden? Der Begriff Partnerschaftliche Krise ist die Bezeichnung für den Verlust des emotionalen Gleichgewichts (schmerzhafter, seelischer Zustand) in einer Beziehung. Oft ist dieser Verlust mit hohem gefühlsmäßigem Druck verbunden, der vom Betroffenen mit den erlernten Bewältigungsmöglichkeiten nicht oder nicht sofort behoben werden kann – hier im Zusammenhang einer Paar- bzw. Zweierbeziehung. Partnerschaftliche Krisen haben einen oft typischen Verlauf und können in sogenannten Krisenmodellen dargestellt werden. Oftmals stellt eine Krise bisherige Normen und Erfahrungen in Frage und bedarf der geschulten Unterstützung durch einen erfahrenen Psychotherapeuten (Krisenbewältigung). Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Den Verlust des seelischen Gleichgewichts infolge akuter Überforderung aufgrund belastender äußerer und innerer Erlebnisse, bezeichnet man als persönliche Krise. Sie kommt auch in Großstädten wie Wien vor? Die persönliche Krise kann ausgelöst werden durch starke emotionale Belastungen (Todesfall, Scheidung, Trennung) oder auch durch die Veränderung von Lebensumständen wie z.B. Arbeitsplatzverlust. Typischerweise reagieren betroffene Personen mit Rückzug, Aggressivität, Gereiztheit, Verzweiflung, Angst und Verwirrung. Der Zustand kann als sehr bedrohlich empfunden werden und gehört in die Hände erfahrener und kompetenter Psychotherapeuten. 

Sind Sie auf der Suche nach Unterstützung im Zusammenhang mit einer persönlichen Krise? Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Muss eine Persönlichkeitsstörung behandelt werden? Eine Persönlichkeitsstörung liegt vor, wenn bestimmte Merkmale der Persönlichkeitsstruktur in besonderer Weise ausgeprägt, unflexibel und wenig angepasst sind. Sie bezeichnen Erlebens- und Verhaltensmuster aufgrund von Entwicklungsbedingungen in der Kindheit und späteren Lebensabschnitten, genetischen Faktoren und/oder erworbenen Hirnschäden. Die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt. Sind Sie auf der Suche nach Unterstützung im Zusammenhang mit einer Persönlichkeitsstörung? Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Zu der Gruppe der Angststörungen gehört die Phobie. Es handelt sich dabei um eine Form der Furcht, die irrational begründet ist. Während es sich bei der normalen Furcht um eine rationale Reaktion auf eine objektiv gegebene Gefahrensituation handelt (Feuer oder Überfall auf der Straße, dunkle Gassen), liegt bei der phobischen Furcht kein objektiver Grund vor, der eine rationale Furcht begründen könnte. 

Bei der Phobie besteht eine irrationale Furcht vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation, die ein typisches Vermeidungsverhalten, den zwanghaften Wunsch nach Vermeidung, auslöst. 

Hinter einer Phobie kann sich jedoch auch ein tieferliegendes Problem verbergen. Eine Brückenphobie könnte z.B. auch für eine Furcht vor mehr Verantwortung stehen. Sie kann jedoch auch von der Angst begründet sein, dass Brücken zusammenbrechen können, was wiederum einen rationalen Aspekt beinhalten würde. 

Die häufigsten phobischen Störungsbilder sind: 

(1) Agoraphobie (Angst vor öffentlichen Plätzen, Versammlungen, Menschenmassen)
(2) Soziale Phobie (Angst, beobachtet zu werden, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich dabei beschämend, unangepasst und peinlich zu verhalten)
(3) Einfache Phobien (Furcht vor bestimmten Tieren z.B. Katzen, Hunde, Schlangen, Spinnen etc.Sind Sie auf der Suche nach Unterstützung im Zusammenhang mit einer Phobie? Gerne steht Ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien zur Verfügung.

Literatur:
Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.

Was ist eine Posttraumatische Störung? Die Posttraumtische Belastungsstörung (kurz PTBS) ist eine psychische Erkrankung, ausgelöst durch das ungewollte Wiederbeleben eines traumatischen Ereignisses aus der Vergangenheit. Dabei werden die Betroffenen mit den im Zusammenhang des traumatischen Erlebnisses ursprünglichen Gefühlen wie Schock, Furcht und Schrecken in Träumen oder „Rückblenden“ konfrontiert. Voraus geht immer ein schweres belastendes Ereignis oder eine außergewöhnliche Bedrohung. Dabei muss die Bedrohung nicht unbedingt die eigene Person betreffen, sondern kann auch bei anderen erlebt werden (z.B. Zeuge eines schweren Unfalls). Die Störung tritt in der Regel innerhalb von einem halben Jahr nach dem traumatischen Ereignis auf und geht mit unterschiedlichen psychischen und somatischen bzw. psychosomatischen Symptomen einher. Gleichzeitig erleben sie eine soziale Abstumpfung gegenüber alltäglichen Ereignissen, was mit Entfremdung von anderen Menschen zusammenhängt. Schließlich kann der emotionale Schmerz dieser Reaktion zu einer Verschlimmerung verschiedener Symptome führen, wie etwa zu Schlafstörungen, Alpträumen, Schuldgefühlen, Konzentrationsstörungen und einer gesteigerten Schreckreaktion. Oft geht das Syndrom auch mit einer persönlichen Hilflosigkeit einher. Selbst- und Weltverständnis sind erschüttert, man versteht die Welt nicht mehr. Die emotionalen Reaktionen des posttraumatischen Stresssyndroms können in akuter Form direkt nach der Katastrophe auftreten und nach einer Phase von mehreren Monaten wieder abklingen. Das Syndrom kann sich aber auch chronifizieren. Man spricht dann von einem residualen Stresssyndrom. Beispiele für ein residuales Stresssyndrom finden sich rückblickend in den klinischen Einrichtungen der Vereinigten Staaten, wo sich Veteranen der jüngsten Kriege (Irak, Afghanistan) befinden, die ein residuales oder ein verzögertes posttraumatisches Stresssyndrom aufweisen. Die Therapie des posttraumatischen Belastungssyndroms gehört in den Bereich der Humanistischen Psychologie. Ein positiver Behandlungserfolg ist zu erwarten. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien steht Ihnen gerne zur Verfügung. 

Die Potenzstörung wird auch erektile Dysfunktion genannt. Sie ist eine Sexualstörung, bei der es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Treten jedoch gleichzeitig nächtliche Erektionen auf, sind psychische Ursachen (wie Stress) anzunehmen. 

Die Potenzstörung bzw. erektile Dysfunktion nimmt mit dem Alter zu, wobei unter den 40- bis 50-jährigen fast jeder zehnte davon betroffen ist, unter den 60- bis 70-jährigen bereits jeder dritte, so eine aktuelle Studie der Universität in Köln. In der Mehrzahl der Fälle haben Potenzstörungen gerade bei der älteren Generation eine körperliche Genese, während sich psychische Ursachen überwiegend bei jüngeren Männern beobachten lassen. Aber auch bei der älteren Klientel sind psychische Ursachen grundsätzlich nicht auszuschließen. Hinter einer erektilen Dysfunktion steckt nicht selten eine Verkalkung der zuführenden arteriellen Gefäße. Bei Potenzstörungen jenseits der 50 sollte diese Möglichkeit bei der Diagnosestellung unbedingt ausgeschlossen werden. Dabei kann die Bestimmung des Homozystein-Spiegels einen wichtigen Hinweis geben. Bei einem erhöhten Spiegel ist auch immer an einen drohenden Schlaganfalls oder Herzinfarkts zu denken. 

Darüber hinaus können auch hormonelle Schwankungen eine Ursache sein. Aus diesem Grund empfiehlt sich auch die Bestimmung des Testosteron-Spiegels. Da jedoch laut wissenschaftlichen Untersuchungen 90% der erektilen Dysfunktion eine psychische Ursache haben, liegt der therapeutische Ansatz nicht zuletzt in der Abklärung dieses Bereichs: Zu durchleuchten wären zunächst die Beziehung zum Partner, in welchen emphatischen Verhältnis steht die Partnerschaft, hohe Erwartungshaltung von Seiten des Partners und damit verbundener Leistungsdruck können ganz entscheidend zu sexuellen Störungen führen. Nicht zuletzt verdient die Orgasmus-Störung ganz besondere Beachtung bei der Klärung der Ursachen von Potenzstörungen. Eine Orgasmus Störung, ein bio-psycho-soziologisches Phänomen, resultiert aus der Ungleichzeitigkeit der Erregungskurven von Mann und Frau und der damit verbundenen Miteinbeziehung seitens des Mannes. Die sich daraus ergebende Unzufriedenheit auf beiden Seiten ist auf alle Fälle bei der Behandlung von Potenzstörungen zu diskutieren.

Grundsätzlich sollten Betroffene keine Scheu davor haben, einen Arzt aufzusuchen. Können körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, ist die Abklärung psychischer Ursachen zu diskutieren. Von psychologischer Seite wird eine Psychotherapie durchaus mit Aussicht auf guten Erfolg empfohlen. In unserer Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bieten wir Ihnen kompetente Hilfestellung an.

Literatur:
Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.
Klaus Dörner, Ursula Plog, Irren ist menschlich, Psychiatrie-Verlag, Bonn 2014.
Heinz Golling, Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse, München 2014. 

Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Angst und Panik, Borderline. Psychische Probleme sind tiefgreifend und vielfältig. Sie werden oftmals auch als psychische oder seelische Störungen bezeichnet. Grundsätzlich können psychische, bzw. seelische Störungen als komplexe und vor allem multifaktoriell bedingte Symptome verstanden werden, die sich auf unterschiedlichen Ebenen äußern. Diese Ebenen können die Bereiche der Kognitionen, der Affekte, des motorischen und sozialen Verhaltens, des inner-personellen Empfindens sowie der Neurobiologie betreffen. Seelische Störungen bzw. psychische Probleme umfassen ein relativ großes Spektrum an Leidenszuständen und sind meist erheblich übersteigerte Ausprägungen normalen Erlebens und Verhaltens. 

Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung Ihrer seelischen Probleme auf Basis der fundierten Psychotherapie sowie neuer, integrativer und fachübergreifender Therapiemethoden an.

Was ist ein Psychodiagnostischer Check-up? Die Psychologische Diagnostik ist gekennzeichnet durch die Sammlung, Bewertung und Aufbereitung spezifischer Informationen, um daraus bestimmte Schlussfolgerungen, Prognosen oder kontrollierte Maßnahmen ableiten zu können. Um den psychischen Status eines Patienten/Patientin zu erheben, wendet man in der Psychodiagnostik während der Anamneseerhebung sowohl quantitative als auch qualitative Verfahren an (Tests, Interviews, projektive Verfahren). 

Ein Check-up ist eine umfangreiche Vorsorgeuntersuchung in Bezug auf das Erkennen von psychischen Erkrankungen (psychodiagnostischer Check-up). In unserer Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bieten wir Ihnen neben der klassischen Psychodiagnostik ebenfalls eine fundierte und umfassende Stressdiagnostik an.

Die Arzneimitteltherapie psychischer und neurologischer Erkrankungen wird als Psychopharmakotherapie bezeichnet. Unter Psychopharmaka versteht man Substanzen, die sich auf die Steuerung von Prozessen im zentralen Nervensystem auswirken und so einen Einfluss auf verschiedene psychische Funktionen haben. Die meisten Substanzen werden zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt, manche kommen aber auch in anderen Bereichen zur Anwendung, zum Beispiel in der Schmerztherapie

Mit Psychosomatik wird die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in der die psychischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden.

Als „Psychosomatische Erkrankungen“ bezeichnet man in der Medizin körperliche Leiden, die in Wirklichkeit Sprachrohr einer kranken Seele sind. Die Verwendung der Begriffe „Psyche“ (gr.: Seele) und „Soma“ (gr.: Körper) symbolisiert deutlich, dass der physische Körper und die Seele als Einheit betrachtet werden müssen und in wechselseitigen Beziehungen zueinander stehen. Der Körper spiegelt unsere Gefühle wider. Psychosomatische Beschwerden können sich in multiplen Störungsbildern äußern, wie z.B. im Magen-Darmtrakt, im Herz-Kreislaufsystem, durch Schmerzsyndrome, Tinnitus, rheumatische Erkrankungen, Hormonstörungen und Sexualstörungen. Es wird davon ausgegangen, dass die Psyche nicht nur einen starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, sondern diese auch hervorrufen zu vermag. In unserer Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien bieten wir Ihnen kompetente Hilfestellung bei psychosomatischen Erkrankungen an.

Psychotherapeut ist ein gesetzlich geschützter Begriff in Österreich. Er beschreibt Menschen, die eine heilkundliche Psychotherapie ausüben, und darf in Europa nur von psychologischen Psychotherapeuten sowie Ärzten mit Psychotherapie-Ausbildung geführt werden. Hierzu bedarf es neben dem Psychologie- oder Medizinstudium einer mehrjährigen Ausbildung zum Psychotherapeuten. 

MMag. Dr. Georg Winkler, erfolgreicher Psychotherapeut, Existenzanalytiker, Theologe, Coach und Pädagoge mit eigener Praxis in Wien bietet mit seinen Partnern schnelle und kompetente Hilfe und Beratung bei psychischen und psychosomatischen Problemen und Krankheiten an. Er ist Ihr Psychotherapeut in Wien. Seine Praxis steht Ihnen jederzeit offen.

Psychotherapie ist ein klarer und bewusster Prozess zur Beeinflussung, Linderung oder Heilung von psychischen Leidenszuständen basierend auf psychologischen Mitteln der Kommunikation und praktischen Übungen. Wesentliche Grundlage für einen solchen Prozess ist die tragfähige therapeutische Beziehung zwischen Patient und Therapeut. 

Die erste Hürde in diesem Prozess ist die Kontaktaufnahme zu einer psychotherapeutischen Praxis. Aber auch wenn diese bereits stattgefunden hat, bedeutet dies nicht automatisch den Beginn einer Psychotherapie. Wichtig ist, dass Sie sich in den ersten „probatorischen Sitzungen“ einen Eindruck verschaffen, ob sie zum einen eine offene und vertrauensvolle Arbeitsbeziehung mit dem Therapeuten eingehen können und natürlich auch darüber, ob Sie sich in fachlich kompetenter Behandlung befinden. 

Eine der renommiertesten Praxen für Psychotherapie in Wien ist die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler. Hier kommen besonders tiefenpsychologisch fundierte, als auch existenzanalytisch logotherapeutische fundierte Ansätze zum Tragen. Diese werden in Abstimmung mit dem Patienten bezüglich seiner individuellen Beschwerdebilder und Ressourcen als auch im Hinblick auf individuelle Therapieziele und Durchführbarkeit zugeschnitten. 

Die Interaktion der wissenschaftlichen Therapieform Logotherapie und Existenzanalyse erlaubt nicht nur die psychotherapeutische Bearbeitung der Beschwerdebilder mittels kommunikativer Reflexionstechniken, sondern die Rekonditionierung psychosomatisch fehlgeleiteter Prozesse mittels praktischer Übungen im sozialen Kontext. Diese Kombination hat sich als außerordentlich erfolgreich im Zusammenhang stressinduzierter Krankheiten und Störungsbilder herausgestellt. Hierzu zählen im Besonderen Burnout-Erkrankungen, Erschöpfungssyndrome, Angsterkrankungen und Somatisierungsstörungen. Neben der humanistisch christlichen Grundausrichtung dieser psychotherapeutischen Einrichtung in Wien stehen Diskretion und wertschätzende Begegnung an vorderster Stelle. So ist sichergestellt, dass jederzeit ihre individuelle Privatsphäre geschützt bleibt.

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Das geringe Wissen in der Gesellschaft über Schizophrenie führt zu Vorurteilen und Stigmatisierung. Psychisch Kranke leiden neben den psychotischen Störungen zusätzlich unter dem Befremden ihrer Umgebung.
Ist die Schizophrenie eine psychische Störung, bei der die Gedanken und Wahrnehmungen der Betroffenen verändert sind? Häufiges Hauptmerkmal dieser Störungsgruppe ist ein tief greifender Realitätsverlust. Die Gedanken und Gefühle des Schizophrenen weisen keinen logischen Zusammenhang auf. Durch eine übersteigerte Wahrnehmungsfähigkeit können sich Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen (Halluzinationen) entwickeln. Die Schizophrenie ist die häufigste Form der Psychose und tritt weltweit bei 1% der Bevölkerung auf. Man vermutet als Ursache ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. 

Die schizoide Persönlichkeitsstörung gehört allgemein in den Bereich der Persönlichkeitsstörungen. Der Begriff „schizoid“ hat seine Wurzeln in dem griechischen Wort schizein und heißt so viel wie abspalten. Die schizoide Persönlichkeitsstörung ist generell geprägt von einer tiefgehenden Kontaktstörung. Diese bezieht sich zunächst auf soziale und emotionale Kontakte, aber auch andere Kontakte sind davon betroffen. Die Betroffenen sind introvertiert, zeigen einzelgängerisches Verhalten und verlieren sich gerne in Phantastereien. Es fällt ihnen schwer, Gefühle zu zeigen oder zu formulieren. Auffällig ist auch der Mangel an Freude, Freude zu empfinden oder auszudrücken. Auf der einen Seite besteht der innige Wunsch nach Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, auf der anderen Seite sind aber Mitteilungsfähigkeit und emotionale Fähigkeiten so blockiert oder gehemmt, dass eine enge Beziehung nicht möglich ist. Ihr Auftreten kann sowohl steif und hölzern als auch auffällig freundlich und vertrauenswürdig sein. Sie besitzen nicht selten ein hohes Maß an Intuition oder intellektuellen Fähigkeiten. Personen mit einer schizoiden Persönlichkeitsstörung fühlen sich oft in abstrakten Wissenschaften viel wohler als in konkreten Berufsfeldern. 

Die Ursachen dieser Persönlichkeitsstörung sind in der frühen Kindheit zu finden. Starke emotionale Vernachlässigung und chaotische soziale bzw. familiäre Verhältnisse sind wesentliche Bedingungen und tragen entscheidend zu dieser Entwicklung bei. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

Welche Symptome können auftreten? Ein psychischer Schock bzw. ein Schockerlebnis beschreibt eine starke seelische Erschütterung, die durch ein plötzlich hereinbrechendes und belastendes Ereignis ausgelöst wird. Häufig kommt es auch zu körperlichen Begleiterscheinungen. 

Symptome können sein: Einengung des Bewusstseins, eingeschränkte Aufmerksamkeit, Unfähigkeit, auf Reize angemessen zu reagieren, Ausführen mechanischer Handlungen, Rückzug in sich selbst bis hin zur Erstarrung, Hektik, eventuell auch Fluchtreaktion, Desorientierung. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

Sie benötigen einen kompetenten Ansprechpartner für „Seelische Probleme“? Psychische Probleme werden auch als psychische oder seelische Störungen bezeichnet. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

Sobald das Leben schwierig wird, treten die Unzulänglichkeiten unseres Selbstwertgefühls unbarmherzig zutage. Bei den Verletzlicheren unter uns- verletzlich aufgrund dessen, wie sie psychisch gebaut sind oder wegen ihrer gesellschaftlichen Schwierigkeiten – ist gegen diese Einbrüche des Selbstwertgefühls nicht zu machen, sie speisen dann vielfältige Formen mentalen Leidens. Aus der Nähe betrachtet entdeckt man einen wichtigen Zusammenhang zwischen den Problemen mit Selbstwertgefühl und den meisten psychischen Störungen, seien es Depressionen, Ängste, Alkoholismus, Drogensucht in der Adoleszenz, Selbstzerstörungstrieb oder Essstörungen. 

Was ist Selbstwertgefühl? 

(1) Was ich von mir denke?
(2) Wie es mir mit diesen Gedanken geht?
(3) Was ich mit alldem aus meinem Leben mache? 

Es besteht aus dieser Mischung von Blicken und Urteilen über mich selbst. Und es besteht auch noch aus einer anderen Mischung: aus der Beurteilung über mich, und wie ich aus dem Blickwinkel der anderen beurteilt werde. Denn das Selbstwertgefühl hat nur im Rahmen sozialer Beziehungen Bedeutung. 

Der Weg zur Veränderung und dauerhaften Verbesserung in Bezug auf das Selbstwertgefühl führt über die Psychotherapie. Der Aufbau und Wiederaufbau des Selbstwertgefühls verlangt ununterbrochene Pflege und Aufmerksamkeit. Als kompetenter Partner steht ihnen die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler Georg in Wien zur Verfügung. 

Das Nein auf die Sinnfrage? Der Selbstmordversuch (Synonym: Suizidversuch) wird in der Regel von Menschen verübt, die unter Depressionen leiden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die meisten von Depressionen betroffenen Personen keinen Selbstmordversuch unternehmen, so dass Selbstmordversuche eine Ausnahme bilden. 

Laut Statistik ist die Selbstmordrate bei depressiven Personen 25mal so hoch wie bei nichtdepressiven Vergleichsgruppen. In der Regel treten bei Frauen Depressionen viel häufiger auf als bei Männern. So überrascht es auch nicht, dass sie dreimal häufiger Selbstmordversuche begehen wie Männer. 

Der Selbstmordversuch wird grundsätzlich beeinflusst von der Schwere einer depressiven Erkrankung und unzureichenden Bewältigungsstrategien (Coping). Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Ist die Sexualität ein brisanter Bereich in unserem Leben? Ja, sie ermöglicht Nähe, Intimität und sinnliche Freuden und im Idealfall entwickelt sich daraus eine romantische Liebe. Als wichtiger und erfüllender Part einer harmonischen Beziehung trägt die Sexualität auch zu unserem seelischen Gleichgewicht bei. 

Psychische Störungen, bei denen sexuelle Dysfunktionen, sexuelle Hemmungen oder auch Perversionen im Vordergrund stehen, fallen unter den Begriff der Sexualstörung. Der normale sexuelle Reaktionszyklus besteht aus drei Phasen: das sexuelle Begehren, die sexuelle Erregung und dem anschließenden Geschlechtsverkehr. Wenn es in diesen 3 Bereichen zu Störungen kommt, spricht man von Sexualstörung. Dabei kann das sexuelle Begehren gehemmt sein, die sexuelle Erregung während des Vorspiels blockiert oder zu schwach sein. Schließlich können diverse psychische Probleme dazu führen, dass es im Verlauf des Geschlechtsverkehrs nicht, zu früh oder verzögert zum Orgasmus kommt. 

Sexualstörungen psychischer Natur haben keine somatischen Ursachen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Durchblutungsstörungen oder hormonelle Defizite. Sie fallen auch nicht in den Bereich situativer Faktoren wie z.B. Alkohol und Drogen. Bei der Diagnostizierung der Sexualstörung sollten sowohl somatische als auch psychische Ursachen berücksichtigt werden. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Was umfasst Sinn? Sinn ist das, was mir in den wechselnden Situationen meines Lebens als gehaltvoll, wesentlich und wichtig erscheint, das, was mich unmittelbar angeht und betrifft, das, wozu ich stehen kann, das, woran ich mein Herz hängen kann, was es wärmt und ausfüllt, das wofür ich leben will und kann, das jeweils Hauptsächliche in einer Situation und im Leben überhaupt. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Was sind Somatisierungsstörungen? Die Somatisierungsstörung zählt zu den psychosomatischen Krankheitsbildern und geht mit multiplen körperlichen Beschwerden einher, für die keine organischen Ursachen zu finden sind, so dass angenommen werden kann, dass die körperlichen Reaktionen psychische Konflikte spiegeln. Im Fachbereich spricht man bei dieser Form von Störungen von somatoformen Störungen. Die betroffenen Patienten klagen zunächst über Müdigkeit und Erschöpfung, Störungen im Magen-Darm-Bereich (Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit), schmerzhafte Muskelverspannungen, Hautreaktionen wie Juckreiz, Exantheme unklarer Genese oder Taubheitsgefühle. Darüber hinaus werden auch sexuelle Störungen thematisiert. Die Symptome der Somatisierungsstörung können sich auf jeden Körperteil oder Körpersystem beziehen. 

Somatoforme Störungen können kurzfristig oder vorrübergehend auftreten z.B. in Verbindung mit einer starken psychischen Anspannung. Bei über 2/3 der Bevölkerung tritt irgendwann im Leben eine Somatisierungsstörung auf, die aber in der Regel temporär ist und von selbst wieder abklingt, sobald sie sich die angespannte Lebenssituation wieder entspannt. Hausärzte werden häufig mit somatoformen Störungen konfrontiert. Der Patient kommt mit diffusen körperlichen Beschwerden in die Praxis, für

die sich nach klinischer Untersuchung, vollständigem Blutstatus, Ultraschalluntersuchung und CT kein Hinweis für eine organische Ursache ergibt. Die Patienten verlassen dann häufig unzufrieden die Arztpraxis, um sich sogleich einem anderen Arzt anzuvertrauen, der hoffentlich fündiger wird, was auch gerne zum vielerorts bekannten “Ärztehopping“ führt. 

Man unterscheidet zunächst zwei Formen von Somatisierungsstörungen: Hypochondrie und Konversionsstörung. 

Hypochondrie:
Die Hypochondrie äußert sich in Form der übermäßigen Beschäftigung mit Körpersignalen als mögliches Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen trotz gegenteiliger Befunde. Personen, die von dieser Störung betroffen sind, wird oft nachgesagt, dass sie ihre „schlechte“ Gesundheit genießen, denn Ihre Hauptbeschäftigung besteht oft darin, nach körperlichen Symptomen zu suchen bzw. diese zu finden. Ihre „eingebildeten“ Krankheiten hindern sie oft daran, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Sie genießen dabei die Aufmerksamkeit und Sympathie von anderen, wobei man auch vom sekundären Krankheitsgewinn spricht. 

Konversionsstörung:
Aufgrund einer anhaltenden innerpsychischen Konfliktdynamik kommt es zur Wendung eines funktionierenden gesunden Teils in eine nichtfunktionierende Zustandsform. Bei dieser Form von Somatisierungsstörung handelt es sich um eine extrem pathologische Erscheinungsform. Dabei kommt es zum Verlust bzw. Veränderung körperlicher Funktionen: Der Betroffene wird plötzlich blind oder erwirbt eine Lähmung. Die Symptomatik hat in der Regel einen symbolischen Wert und ist nicht körperlich begründet. Der primäre Krankheitsgewinn besteht darin, dass sich die Person zumindest vorübergehend aus einer für sie als bedrohlich empfundenen Situation entfernen kann, die einen ernsthaften inneren Konflikt außerhalb der bewussten Aufmerksamkeit beinhaltet.
Zusammenfassend ist zu bemerken, dass sich hinter Somatisierungsstörungen grundsätzlich sowohl eine Angststörung als auch eine Depression verbergen können. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass im Zusammenhang mit psychischen Störungen Somatisierungsstörungen als Begleitsymptom auftreten können. 

Nachhaltige Therapie mit integrative Ansätze:
Wir wissen, dass Sie als Betroffene(r) mitunter schon einen längeren Leidens- und Ärzte Weg hinter sich haben, denn die Behandlung von Somatisierungsstörungen gehört in den Bereich erfahrener Psychotherapeuten und Ärzte für Psychosomatik. Als renommierte Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien können wir Ihnen bei der Behandlung und Bewältigung Ihrer Beschwerden hilfreich und unterstützend zur Seite stehen. 

Literatur:
Georg Winkler, Fachzeitschrift für Existenzanalyse und Logotherapie, Wien 2015.
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, Stuttgart 2014.
Klaus Dörner, Ursula Plog, Irren ist menschlich, Psychiatrie-Verlag, Bonn 2014.
Heinz Golling, Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse, München 2014.

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Die Psychotherapierichtlinien beschreiben die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie „als ätiologisch orientierte Therapieform, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt werden. Eine Konzentration des therapeutischen Prozesses wird durch ein vorwiegend konfliktzentriertes Vorgehen und durch Einschränkung regressiver Prozesse angestrebt“ (Psychotherapierichtlinien). Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass unbewusste Vorgänge in unserer Psyche einen zentralen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Reaktionen ausüben und bewusste Prozesse und Entscheidungen verdrängen bzw. aushebeln können. Therapiemethoden, deren wesentlicher Ansatz im Aufdecken unbewusster seelischer Motive liegt, werden daher als Tiefenpsychologische Ansätze bezeichnet. Dabei wird je nach Verfahren stärker im Hier und Jetzt oder im Dort und Damals gearbeitet, die Stundeninhalte sind je nach Verfahren strukturierter oder unstrukturierter und der Therapeut greift jeweils auf eine stärker aktive oder eher zurückhaltende Interventionstechnik zurück. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Was ist ein Tinnitus? Er ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Oft werden diese Geräusche als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen erlebt, welche nur der Betroffene selber hört und für welche jedoch keine äußere, für andere Personen hörbare Geräusch-Quelle existiert. Da der Tinnitus ein Symptom, vergleichbar dem Schmerz ist, sollte er auch immer als ein Warnsignal wahrgenommen werden (z.B. als Überbelastung im körperlichen oder seelischen Bereich). Nicht das Symptom Tinnitus muss vordringlich behandelt werden, sondern die Ursachen sollten ausführlich evaluiert werden. Meine Therapiepraxis Dr. Georg Winkler ist auch auf sämtliche Behandlungen spezialisiert, die im Zusammenhang mit als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Bei der Logotherapie und Existenzanalyse als Psychotherapie heißen die zentralen Begriffe Selbsttranszendenz und Selbstdistanzierung. Ersteres meint den hohen ethischen Wert der Hingabe an eine Aufgabe oder Person, letzteres das humorvolle Absehen von sich selbst. Zwei von der Selbstdistanzierung abgeleitete, sehr nützliche Techniken zum Umgang mit körperlichen Symptomen sind die paradoxe Intention und die Dereflexion. Mit beiden Techniken wird verhindert, dass sich eine sekundäre psychische Affizierung auf die primäre somatische aufsetzt. 

Zur paradoxen Intention: Neurologische Ausfälle – beispielsweise lässt einen das Namensgedächtnis häufig im Stich – werden gekontert, indem man sich vornimmt, Weltmeister in dieser Disziplin zu werden, hier Weltmeister im Vergessen von Namen. Und meist tritt als paradoxer Effekt dieser Intention der neurologische Ausfall dann doch nicht ein, man erinnert sich an den Namen. Der Patient wünscht sich unter psychotherapeutischer Anleitung paradoxerweise genau dass herbei, wovor er sich fürchtet. 

Die Dereflexion hingegen fordert einen auf, das störende Symptom möglichst nicht zu beachten, an ihm vorbei zudenken, auf ein besseres, lohnenderes Ziel gerichtet zu bleiben – und, siehe da, das Symptom verschwindet. 

Das Therapieelement der paradoxen Intention, das oft mit der paradoxen Intervention verwechselt wird, wurde von anderen Schulrichtungen übernommen, sowie u. a. die Dereflexion, die Einstellungsänderung, das Logodrama, die existenzanalytische Traumdeutung, der sokratische Dialog. 

Allgemein hilft logotherapeutisches Gedankengut, u. a. Leiderfahrungen in Geduld und Tapferkeit zu ertragen: „Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.“ Ärztliche Seelsorge, S. 118.
„Die Antwort, die der leidende Mensch durch das Wie des Leidens auf die Frage nach dem Wozu des Leidens gibt, ist allemal eine wortlose Antwort; aber sie ist die einzig sinnvolle Antwort.“ Der leidende Mensch, S. 241 Beide Zitate, wie auch noch viele andere Stellenzahlreicher Werke Viktor Frankls, zeigen deutlich, dass in Würde ertragenes, unvermeidbares Leiden Leistung ist, die den Menschen ausmacht, ihm ureigen ist. 

Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort. 

Was ist ein Trauma? Das Themenfeld Trauma bezeichnet eine seelische Verletzung, welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde. Traumatische Ereignisse können beispielsweise Naturkatastrophen, Geiselnahme, Vergewaltigung oder Unfälle mit drohenden ernsthaften Verletzungen sein. Diese lösen bei einem Menschen extremen Stress, Gefühle der Hilflosigkeit oder des Entsetzens aus. Ab einem gewissen Punkt der Schwere eines Traumas sollten Betroffene fundierte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Praxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

Dies ist eine Information zu der Wortkombination Trauma-Opfer. Ein Trauma Opfer ist eine Person, die Opfer einer schwerwiegenden Tat oder eines Ereignisses wurde, und durch diese/dieses (schwer) traumatisiert ist. Trauma Opfer gibt es auch in Wien. Meine Therapiepraxis Dr. Georg Winkler ist auch auf sämtliche Behandlungen spezialisiert, die im Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht. 

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Eine Verhaltensstörung bzw. ein gestörtes Verhalten besteht bei inadäquatem, abweichendem und abnormem Verhalten eines Menschen gegenüber seiner Außenwelt. Zurückgezogenheit, Ängste, Gefährdung von sich selbst und/oder anderen, Leidensdruck, Unruhe, Depression, Schlafstörung, Essstörung oder Aggressionen sind bei Menschen mit einem gestörten Verhalten typisch. Die Ursachen für eine Verhaltensstörung können in der fehlerhaften sozialen Entwicklung und/oder Erziehung, psychischen Traumata, nicht vollständig durchlaufenen Entwicklungsphasen oder auch in hirnorganischen Prozessen bedingt sein. Die Praxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

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Was versteht man unter Zwängen? Die Beeinflussung der Entscheidungs- und Handlungsfreiheit durch innere bzw. psychische Zwänge. Zu der Familie von Zwängen gehören Zwangsideen, Zwangshandlungen, Zwangsimpulse. 

Medizinisch gesehen handelt es sich um Zwangserkrankungen, die behandlungswürdig sind. Psychologisch gesehen handelt es sich um Zwangsneurosen, deren Ursachen oft in der Kindheit zu finden sind, wobei der Erziehung eine bedeutende Rolle zukommt (siehe unter Zwangsneurose). Zwangserkrankungen führen fast immer zur Einschränkung der Lebensqualität und Störungen im beruflichen und privaten Umfeld. Der Betroffene hat ein Gefühl der Unfreiheit und fühlt sich „manipuliert“. Die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler in Wien ist spezialisiert auf ausgerichtete Psychotherapie-Verfahren und gilt als führende Anlaufstelle vor Ort.

Die Zwangsneurose ist eine neuropsychiatrische Erkrankung und zählt zu den psycho-neurotischen Störungen. Die Ursachen einer Neurose liegen meist in der Kindheit, wenn bestimmte Konflikte nicht richtig aufgearbeitet wurden. 

Bei der Zwangsneurose drängen sich bestimmte Gedanken auf, wobei der/die davon Betroffene sich nicht dagegen wehren kann. Nicht selten entwickelt sich der Zwang, bestimmte Dinge oder Handlungen zu tun. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten dieser Zwänge, er erlebt sie als übertrieben und sinnlos, kann sie jedoch willentlich meist nicht steuern. Solche Zwänge können sich in Putz- oder Waschzwang äußern. Der/die Betroffene hat dann den Zwang, sich ständig waschen oder die Wohnung putzen zu müssen, um sich zum Beispiel vor Krankheitserregern zu schützen. Der Patient erkennt durchaus das Krankhafte an seinem Verhalten und spürt auch einen inneren Widerstand. Gleichzeitig entwickelt er aber Angst, wenn er dem Zwang nicht nachgibt. 

Psychologisch gesehen besteht ein starker Gegensatz zwischen Triebwünschen (Es: Bedürfniswelt, Libido) und Gewissen (Über-Ich: moralische Instanz mit den Geboten u. Verboten). Die Betroffenen wurden oft streng erzogen insbesondere im Hinblick auf Ordnung und Sauberkeit. Kindliche Triebwünsche und sexuelle Regungen wurden meist unterdrückt oder unter Strafandrohung gestellt. 

Die Zwangsneurose bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich und kann über eine konsequente psychotherapeutische Heilbehandlung erfolgreich therapiert werden. In Wien steht Ihnen dafür die Therapiepraxis Dr. Georg Winkler zur Verfügung.